Nach Angaben des Nationalen Instituts für Statistik(INE) wurden die Auslandsverkäufe durch eine Zunahme der Geschäfte mit Industriegütern, hauptsächlich chemischen Produkten, nach Deutschland angetrieben.

Nach Angaben des INE steht dem jährlichen Anstieg der Exporte ein jährlicher Rückgang von 1,6 % im August gegenüber, der auf das Inkrafttreten der 15 %igen Zölle auf europäische Exporte in die USA im Anschluss an das zwischen Brüssel und Washington erzielte Abkommen zurückzuführen ist.

Unter Ausschluss der TTE-Transaktionen (Transaktionen im Zusammenhang mit oder im Anschluss an Auftragsarbeiten, ohne Eigentumsübertragung) stiegen die Exporte ebenfalls an, allerdings in deutlich geringerem Maße: Sie nahmen um 3,6% zu (-5,9% im August).

Die Einfuhren hingegen stiegen um 9,4% und damit stärker als im Vormonat (3%). Ohne TTE-Transaktionen stiegen die Einfuhren um 10,1 %, gegenüber einem Rückgang von 2 % im Vormonat.

Ohne Berücksichtigung der Kraft- und Schmierstoffe verzeichneten die Ausfuhren im Jahresvergleich einen Anstieg um 15,4% (+0,8% im August 2025), was auf einen Rückgang der Transaktionen in dieser Produktkategorie (-3,4%) zurückzuführen ist, so das INE.