Die Infrastruktur soll bis 2027 400 Arbeitsplätze schaffen, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Die Gemeinde im nördlichen Bezirk Vila Real erklärte, dass die Investition des spanischen multinationalen Unternehmens Cortizo"eines der größten Unternehmensprojekte ist, das jemals in der Gemeinde durchgeführt wurde".

Sie erklärte, dass die künftige Fabrik im Chaves Business Park auf einer Fläche von etwa 30 Hektar errichtet wird, wo ein Industriekomplex von etwa 80.000 Quadratmetern für die Aluminiumverarbeitung entstehen wird.

Die Stadtverwaltung erklärte, dass die Anlage Ende 2027 in Betrieb genommen werden soll, wodurch bis zu 450 direkte Arbeitsplätze geschaffen und ein wichtiger Beitrag zur lokalen Wirtschaft geleistet werden könnte.

"Diese Investition ist das Ergebnis einer institutionellen Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Unternehmen, die im Jahr 2020 eingeleitet wurde und in den letzten Jahren die notwendigen Voraussetzungen für die Realisierung des Projekts geschaffen hat", fügte der von dem Sozialisten Nuno Vaz geleitete Gemeinderat hinzu.

Das Projekt wurde als Projekt von nationalem Interesse (PIN) eingestuft und kommt somit in den Genuss besonderer Anreize und Unterstützungsmechanismen.

Der Stadtrat von Chaves erklärte, dass "die neue Fabrik die modernste der Gruppe sein wird, mit fortschrittlicher Technologie und automatisierten Produktionssystemen, die den gesamten Aluminiumverarbeitungszyklus abdecken, vom Strangpressen bis zur Endbearbeitung".

Neben der Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen dürfte das Projekt die lokale und regionale Wirtschaft ankurbeln, die Attraktivität des Standorts erhöhen und die Ansiedlung neuer Unternehmen in Alto Tâmega fördern.

Das vor über fünf Jahrzehnten in Galicien gegründete Unternehmen Cortizo ist auf die Herstellung von Aluminium- und PVC-Systemen für Architektur und Industrie spezialisiert und in mehreren europäischen Ländern vertreten.