Der Vorschlag wurde im Regionalparlament eingebracht, um das Gesetzesdekret Nr. 24/2022/M zu ändern, das derzeit die Wanderwege in der autonomen Region regelt.

Die sozialdemokratische Abgeordnete Sílvia Silva sagte: "Der übermäßige Wohlstand und die Nutzung bestimmter Wanderwege verursachen Probleme für das Naturerbe und die Sicherheit der Nutzer." Sie beschuldigte die Regionalregierung (PSD/CDS-PP), die Situation zu tolerieren, und sagte, die Exekutive behaupte, es sei "besser, Touristen und einige Unfälle zu haben, als keine Touristen zu haben".

Silva kritisierte auch das Umweltamt, das "gelogen hat, dass alle Routen eine berechnete Kapazität haben und dass diese nie überschritten wurde". Sie verurteilte auch die Weigerung des Parlaments, frühere PS-Vorschläge zu genehmigen.

Der PS-Plan sieht Gebühren für Wanderwege vor - mit Ausnahmen für Anwohner und Touristen in Begleitung von registrierten Führern -, eine Neubewertung der Tragfähigkeit von Wanderwegen, die Erstellung eines allgemeinen Sicherheitsplans und Beschränkungen für Mietfahrzeuge in gefährdeten Gebieten, die durch kostenlosen Transport für Einheimische ausgeglichen werden.

Die PSD-CDS-Mehrheit sprach sich gegen die Maßnahme aus. Die PSD-Abgeordnete Rafaela Fernandes argumentierte, dass die PS-Initiative "die Absicht darstellt, die Arbeit der Exekutive zu erledigen". Sie betonte, dass die Regierung "die Umwelt immer zu einer Priorität gemacht hat" und fügte hinzu: "Die Regionalregierung räumt dieser Angelegenheit Priorität ein und hält ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz unseres Erbes und einer wichtigen Wirtschaftstätigkeit aufrecht."

Die JPP zeigte sich bereit, während der detaillierten Diskussion des Gesetzentwurfs einen Beitrag zu leisten und wies auf den wachsenden Druck auf Madeiras Wanderwege hin. Chega und IL äußerten ebenfalls Bedenken, vor allem hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen der Umsetzung.

PS legte eine Entschließung vor, in der Maßnahmen zum Schutz der Wirtschaft Madeiras vor steigenden US-Zöllen gefordert wurden. Zu den Vorschlägen gehörten finanzielle Soforthilfe und die Diversifizierung der Exportmärkte. Die Entschließung wurde von den rechtsgerichteten Parteien abgelehnt, die sie als überflüssig bezeichneten. Beide Vorschläge müssen noch im Parlament abgestimmt werden.

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