Die 540 Tage dauernden Arbeiten dienen der Verbesserung der Sicherheit, der Entwässerung und der Stabilität der Straßen. Der Minister wies auf das rasche Wachstum der Region hin und bekräftigte die Pläne zur Fertigstellung der IC13 im Bezirk Portalegre.
Der portugiesische Minister für Infrastruktur, Miguel Pinto Luz, kündigte eine Investition in Höhe von 10 Millionen Euro für die Sanierung eines 43 Kilometer langen Abschnitts der Nationalstraße 2 (EN2) an, der durch die Gemeinden Abrantes, Ponte de Sor und Avis führt. Das Projekt wird von Infraestruturas de Portugal(IP) durchgeführt und im Rahmen einer internationalen öffentlichen Ausschreibung vergeben.
Der Minister machte diese Ankündigung auf dem städtischen Flugplatz von Ponte de Sor am dritten Tag seiner Reise entlang der EN2, die darauf abzielt, den Infrastrukturbedarf von 35 Gemeinden zwischen Chaves und Faro zu ermitteln. Pinto Luz bezeichnete die Investition als "absolut notwendig" und hob die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Gebiets hervor.
"Der Flugplatz und die Stadt Ponte de Sor haben ein bemerkenswertes Wachstum in Bezug auf die Geschäftstätigkeit, den Bekanntheitsgrad und den Beitrag zum nationalen BIP erfahren. Die Infrastruktur muss mit dieser Entwicklung Schritt halten", erklärte er.
Nach Angaben des Ministeriums für Infrastruktur wird die Sanierung zwischen den Kilometernummern 425 und 467,9 erfolgen. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf der Verbesserung der Straßensicherheit und der Reisebedingungen, da der derzeitige Zustand der EN2 in diesem Abschnitt als "unbefriedigend" eingestuft wird.
Zu den geplanten Maßnahmen gehören die Verstärkung der Fahrbahndecke, die Verbesserung der Entwässerung, die Stabilisierung der Hänge und die Modernisierung der Straßenbeschilderung und der Sicherheitssysteme. Aufgrund des Umfangs des Projekts wird mit einer Bauzeit von 540 Tagen gerechnet.
Pinto Luz bekräftigte auch das Engagement der Regierung für die vollständige Fertigstellung der Ergänzungsstrecke 13 (IC13), die durch den Bezirk Portalegre führt.
Die EN2, die oft als Portugals "Route 66" bezeichnet wird, ist die längste Nationalstraße des Landes und erstreckt sich über 730 Kilometer von Chaves nach Faro. Die Reise des Ministers entlang der Strecke unterstreicht das Ziel der Regierung, diese wichtige Verkehrsader für die regionale Anbindung und Entwicklung wiederzubeleben.






