Die Europäische Kommission hat die mittelfristige Neuprogrammierung des Regionalprogramms "Algarve 2030 " genehmigt, so dass die Region das in der N+3-Regel festgelegte Umsetzungsziel im vergangenen Jahr ohne Kürzung der Mittel erreichen kann.

Das auf rund 106 Mio. EUR festgesetzte Ziel wurde mit einer Umsetzungsrate von 107 % im Jahr 2025 übertroffen.

Mit dieser Genehmigung werden neue strategische Prioritäten für die Algarve gesetzt, nämlich Wettbewerbsfähigkeit und Dekarbonisierung, Verteidigung, Zugänglichkeit von Wohnraum und Anpassungsfähigkeit der Wasserressourcen.

Was das Regionalprogramm betrifft, so wurden die Finanzmittel für die nachhaltige Wasserwirtschaft, die Technologieentwicklung, die Verteidigungsindustrie, die Bewältigung von Naturkatastrophen und die Förderung von erschwinglichem Wohnraum aufgestockt.

Schätzungsweise 114 Millionen Euro an kohäsionspolitischen Mitteln werden für die oben genannten neuen Prioritäten bereitgestellt, was etwa 14 % der gesamten Finanzmittel für Algarve 2030 entspricht.

60 Millionen Euro wurden für den Wohnungsbau und 34 Millionen Euro für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die wirtschaftliche Diversifizierung bereitgestellt. Die Sektoren Digitaltechnik, Biotechnologie und Cleantech erhalten 18 Millionen Euro, die Verteidigungsindustrie 16 Millionen Euro.

Weitere 20 Mio. EUR sind für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Region im Bereich Wasser vorgesehen.