Nach zwei Tagen mit Hunderten von Zwischenfällen, die durch den Sturm Kristin verursacht wurden, wurden heute Morgen keine "signifikanten Ereignisse" verzeichnet, so die Nationale Behörde für Notfall und Katastrophenschutz(ANEPC) in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur Lusa um 06.30 Uhr.
Auf ihrer Facebook-Seite teilt die CP (Portugiesische Eisenbahn) mit, dass aufgrund des Sturms Kristin, der über das portugiesische Festland zieht, der Verkehr auf der Douro-Linie zwischen Régua und Pocinho, der Beira Baixa-Linie zwischen Ródão und Castelo Novo und der West-Linie ausgesetzt bleibt.
Nach Angaben der CP (Portugiesische Eisenbahnen) sind auch die Züge der Stadt Coimbra zwischen Coimbra B und Alfarelos, der Regionalverkehr zwischen Coimbra B und Entroncamento sowie der Fernverkehr auf der Nordlinie zwischen Porto und Lissabon ausgesetzt.
Die Portugiesische Eisenbahngesellschaft (CP) berichtet in einer Erklärung, dass der Zugverkehr am Donnerstagabend auf der Beira-Baixa-Linie wieder aufgenommen wurde, allerdings nur für den Regionalverkehr auf dem Abschnitt Covilhã-Guarda.
Der Sturm Kristin, der am Mittwoch über das portugiesische Festland zog, hinterließ eine Spur der Verwüstung, die nach Angaben des Zivilschutzes mindestens fünf Todesopfer, mehrere Verletzte und Vertriebene forderte. Die Stadtverwaltung von Marinha Grande meldet ein weiteres Todesopfer in der Gemeinde.
Umgestürzte Bäume und Bauwerke, Straßensperrungen oder Unterbrechungen von Verkehrsdiensten, insbesondere von Eisenbahnlinien, Schulschließungen sowie Strom-, Wasser- und Kommunikationsausfälle waren die wichtigsten materiellen Folgen des Sturms.
In Leiria, dem Einzugsgebiet des Sturms, wurden in den Bezirken Coimbra und Santarém die meisten Schäden verzeichnet.
Die Regierung verhängte den Ausnahmezustand von Mittwoch 12 Uhr bis zum 1. Februar um 23.59 Uhr über rund 60 Gemeinden, wobei die Zahl der Gemeinden noch steigen dürfte.







