Außerdem wird erwartet, dass der Sturm den Wasserstand von Flüssen und Bächen ansteigen lässt, vor allem südlich des Tejo, wodurch sich die Gefahr von Überschwemmungen in mehreren Regionen erhöht.
Auf dem portugiesischen Festland wird ab Samstagmorgen mit einer Verschlechterung der Wetterbedingungen gerechnet, da der Sturm Marta heranzieht und starken Regen, Schneefall, starken Wind und raue See mit sich bringt. Der Sturm wird wahrscheinlich auch dazu führen, dass die Flüsse und Bäche südlich des Tejo wieder ansteigen, was die Gefahr von Überschwemmungen erhöht.
Nach Angaben des portugiesischen Instituts für Meer und Atmosphäre(IPMA) werden die schlimmsten Bedingungen in der südlichen Region, insbesondere entlang der Küste, auftreten. Vorausgesagt werden anhaltende und zum Teil heftige Regenfälle sowie Windböen von bis zu 100 km/h, in Bergregionen sogar bis zu 120 km/h.
Die stärksten Niederschläge werden südlich des Tejo, einschließlich des Großraums Lissabon, erwartet, wobei die höchsten Niederschlagssummen im Alentejo und in den Bergen der Algarve zu erwarten sind. Nach Angaben des portugiesischen Instituts für Meer und Atmosphäre (IPMA) könnten die Niederschläge innerhalb von 24 Stunden bis zu 60 mm erreichen, was zu einem erneuten Ansteigen der Flüsse und Bäche in diesen Regionen führen und die Gefahr von Überschwemmungen erhöhen dürfte.
Ab Samstagnachmittag, wenn sich das Sturmsystem nach Osten bewegt, werden an der Zentralküste stärkere Winde mit Böen von bis zu 90 km/h und zeitweise starke Regenfälle erwartet.
Schneefall wird oberhalb von 900 Metern erwartet, wobei die Schneefallgrenze im Laufe des Tages vorübergehend auf 1.200 bis 1.400 Meter ansteigt. In den Bergen der Serra da Estrela könnte die Schneehöhe oberhalb von 1.400 Metern 25 cm überschreiten.
Die IPMA warnte außerdem, dass die Seebedingungen sehr rau bleiben werden, mit Wellen, die entlang der Westküste, insbesondere südlich von Kap Carvoeiro, bis zu sieben Meter hoch werden können. Die maximalen Wellenhöhen könnten 13 Meter erreichen. An der Südküste der Algarve werden Südwestwellen von bis zu fünf Metern erwartet.
Für die gesamte portugiesische Festlandsküste gilt noch mindestens bis Samstag die orangefarbene Wetterwarnung für gefährliche Seebedingungen.
Für die Bezirke Évora, Setúbal, Santarém, Beja und Portalegre gilt bis zum späten Samstagmorgen eine gelbe Warnung vor starkem Regen. Für Braga, Castelo Branco, Viana do Castelo, Vila Real und Guarda gilt das ganze Wochenende über eine orangefarbene Warnung vor Schnee, während für Faro, Setúbal und Beja am Samstag eine orangefarbene Warnung vor starkem Wind gilt.







