Nach Angaben des Regionalen Katastrophenschutzdienstes von Madeira stellt die Ausrüstung eine Investition der Regionalregierung von über 30.000 € dar und ist Teil der "Strategie zur Stärkung des regionalen Reaktionssystems im Rahmen des Integrierten Systems für Schutz- und Hilfsmaßnahmen (SIOPS)".
Die Decken sind von der deutschen Marke VLITEX, in der "Premium"-Reihe, und sind resistent gegen hohe Temperaturen, bis zu 1300 Grad Celsius, erklärte die Zivilschutzbehörde in einer Pressemitteilung.
"Das Ziel dieses Trainingsprogramms ist es, in Anbetracht der großen Anzahl von Bränden in Transportfahrzeugen (fast hundert pro Jahr), den durch einen Brand in einem Fahrzeug verursachten Schaden zu begrenzen, die Ausbreitung des Feuers auf die Umgebung zu verhindern und die Entstehung von giftigen Dämpfen durch schnelles Löschen des Feuers einzudämmen, um die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Bevölkerung in der Umgebung zu gewährleisten", heißt es in der Erklärung.
Nach Angaben des Zivilschutzes sind die Decken groß und "ermöglichen das Abdecken eines brennenden oder brandgefährdeten Fahrzeugs", was sich als besonders wichtig auf Parkplätzen, in Tunneln und in dicht besiedelten Gebieten erweist, "wo die Wirksamkeit ihres Einsatzes für die Eindämmung der Auswirkungen dieser Art von Vorfällen entscheidend sein kann".
Die Katastrophenschutzbehörde teilt außerdem mit, dass in jeder Feuerwache theoretische und praktische Schulungen durch ein Ausbilderteam der Feuerwehr von Funchal über den praktischen Einsatz dieser innovativen Ausrüstung durchgeführt werden.





