Die APA bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa, dass im Rahmen des Verfahrens zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Projekt Photovoltaik-Solarkraftwerk Sophia "erhebliche und sehr erhebliche negative Auswirkungen festgestellt wurden, insbesondere in Bezug auf Landschaft, Boden und Flächennutzung, Raumplanung und Sozioökonomie".
Ferner heißt es, dass bei dem Verfahren die Ergebnisse der öffentlichen Anhörung berücksichtigt wurden.
Das Fotovoltaik-Solarkraftwerk Sophia erstreckt sich auf die Gemeinden Fundão, Idanha-a-Nova und Penamacor im Bezirk Castelo Branco und umfasst ein Investitionsvolumen von rund 590 Millionen Euro bei einer installierten Leistung von 867 MWp (Megawatt peak).
Das Projekt umfasst 390 Hektar mit Photovoltaikmodulen, 435 Hektar mit der gesamten Infrastruktur und eine eingezäunte Gesamtfläche von 1.734 Hektar.
Änderung des Projekts
Im Januar hat der Entwickler dieser Photovoltaik-Anlage öffentlich seine Absicht bekundet, das Projekt neu zu formulieren.
Die APA betonte auch, dass sie als UVP-Behörde vom Projektträger die Möglichkeit gehört habe, auf den im UVP-Recht vorgesehenen Mechanismus zur Projektänderung zurückzugreifen, um die festgestellten Auswirkungen zu vermeiden oder zu minimieren.
"Der Projektträger hat sein Interesse an einer Änderung des Projekts bekundet, weshalb das UVP-Verfahren zu diesem Zweck am 20. Januar 2026 [die Frist für das Prüfverfahren endete am 9. Februar] ausgesetzt wurde, wobei der Projektträger maximal sechs Monate Zeit hat, den entsprechenden Änderungsvorschlag vorzulegen."
Ablehnende Stellungnahme
Die Interkommunale Gemeinschaft (CIM) von Beira Baixa hat im Rahmen der öffentlichen Anhörung eine ablehnende Stellungnahme zum Projekt des Photovoltaik-Kraftwerks Sophia abgegeben, da es enorme Auswirkungen auf die Gemeinde und das Gebiet hat.







