Portugal wird zwischen dem 2. und 3. März vom Tiefdruckgebiet Regina heimgesucht werden, das Regen und Wind mit sich bringt. Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) rechnet jedoch nicht mit nennenswerten Auswirkungen.

Nach Angaben des IPMA wird sich dieses neue Tiefdruckgebiet, das aus Nordafrika stammt, am Montag, den 2. März, nachmittags isolieren und das Wetter auf dem portugiesischen Festland mit Regen und Wind beeinflussen, vor allem in der südlichen Region, ohne jedoch nennenswerte Auswirkungen" zu verursachen.

Das Tiefdruckgebiet Regina wird sich dann in Richtung Süden/Südwesten bewegen und das Wetter auf dem Archipel von Madeira beeinträchtigen.

Nach Angaben der IPMA werden am Montag, den 2. März, Regenperioden oder Schauer erwartet, die in der mittleren und südlichen Region intensiver und häufiger ausfallen und ab dem Nachmittag möglicherweise von Gewittern begleitet werden.

Die IPMA prognostiziert ab dem Morgen des 2. März eine Verstärkung des Windes aus nördlicher Richtung mit Böen von bis zu 80 km/h, die im Hochland von Madeira bis zu 110 km/h erreichen können.

Am Dienstag, 3. März, wird sich der Wind verstärken und aus Nord/Nordwest wehen, mit Böen von bis zu 95 km/h, die im Hochland von Madeira bis zu 120 km/h erreichen können, und ab Mittwochmorgen, 4. März, allmählich an Intensität abnehmen.

Es werden auch Schauer erwartet, die gelegentlich auch Hagel beinhalten, vor allem an den nördlichen Hängen und im Hochland der Insel Madeira, mit Schnee oberhalb von 1.500 m Höhe am Dienstag, 3. März.

Die See wird ebenfalls rau sein, mit Wellen aus dem Nordwesten, die ab Montagnachmittag eine Höhe von 4 bis 5 Metern erreichen, die am Dienstag, den 3. März, vorübergehend auf 5 bis 6 Meter ansteigen und einen Höchststand von 11 Metern erreichen können.

Aufgrund dieser Situation wurden bereits orangefarbene Warnungen vor Sturmböen und rauer See sowie gelbe Warnungen vor Schnee ausgegeben, die in den nächsten Tagen aktualisiert werden; eine Beobachtung wird empfohlen.

Im Zuge der Zirkulation des Tiefs Regina sagt die IPMA auch den Transport von Staub aus der Sahara voraus, der bis zum 4. März über dem Festland liegen wird.