Die Gemeinden Olhão und Tavira führten die Rangliste an der Algarve mit jeweils drei ausgezeichneten Stränden an. Faro folgte mit zwei Stränden, während Lagos und Vila do Bispo jeweils einen Strand auf der Liste hatten.

Das Prädikat "Null Verschmutzung" wird Stränden verliehen, an denen in den letzten drei Badesaisons keine mikrobiologische Verunreinigung festgestellt wurde und deren Wasserqualität in diesem Zeitraum durchweg mit "ausgezeichnet" bewertet wurde.

In ganz Portugal erhielten in diesem Jahr 73 Strände diese Klassifizierung, was etwa 11 Prozent der Badegewässer des Landes entspricht. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber dem letzten Jahr.

Landesweit führte Grândola die Rangliste mit sechs Stränden an, die für ihre Wasserqualität ausgezeichnet wurden, während Porto Santo fünf Strände erhielt.

Von den 73 ausgezeichneten Stränden befinden sich 45 auf dem portugiesischen Festland, die übrigen verteilen sich auf die Azoren und Madeira.

Der Verband forderte die portugiesische Umweltagentur außerdem auf, die Information der Öffentlichkeit über die Wasserqualität der Strände und vorübergehende Badebeschränkungen weiter zu verbessern. Er hob die Bedeutung der Plattform "Info Água" hervor, die Anwohnern und Besuchern hilft, die Bedingungen während der gesamten Badesaison zu überwachen.