Nach Angaben des portugiesischen Instituts für Meer und Atmosphäre (IPMA) werden bis etwa Donnerstag in Teilen des Landes, insbesondere im Norden und in der Mitte, Schauer und Gewitter erwartet. Einige dieser Gewitter könnten lokal heftig ausfallen, doch es wird prognostiziert, dass sie zunehmend vereinzelt auftreten, bevor sie einem stabileren Sommerwetter weichen.

Auch wenn der Regen vorübergehend Erleichterung von der jüngsten Hitzewelle bringen mag, ist es laut Wettervorhersagen unwahrscheinlich, dass er die allmähliche Rückkehr zu trockenen Bedingungen umkehren wird, die einen Großteil des Jahres geprägt hat. Da sich über der Iberischen Halbinsel wieder ein Hochdruckgebiet etabliert, wird erwartet, dass sich der Sonnenschein weiter ausbreitet und die Temperaturen in vielen Regionen wieder steigen werden.

Die größte Wahrscheinlichkeit für Schauer besteht weiterhin in den Binnengebieten des Nordens und der Mitte, wo wärmere Tagestemperaturen nachmittags Gewitter auslösen können. Im Süden Portugals, einschließlich großer Teile der Algarve und des Alentejo, wird es voraussichtlich die ganze Woche über weitgehend trocken bleiben.

Trotz der jüngsten Regenfälle halten die trockenen Bedingungen an

Obwohl die jüngsten Schauer in einigen Gebieten dazu beigetragen haben, die Vegetation zu befeuchten, herrscht in Portugal weiterhin ein überwiegend trockenes Wetterbild. Ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird, ist, dass kurzlebige Gewitter relativ wenig zur Auffüllung von Stauseen oder Grundwasser beitragen, da intensive Niederschläge auf trockenem Boden eher abfließen als in ihn einsickern.

Das bedeutet, dass trotz Phasen unbeständigen Wetters die Sorge um Dürrebedingungen den ganzen Sommer über anhalten könnte, sollte es nicht zu anhaltenden Niederschlägen kommen.

Die längerfristige Vorhersage der IPMA deutet zudem auf überdurchschnittliche Temperaturen in ganz Portugal im Juli hin, insbesondere im Landesinneren des Nordens und der Mitte, während es keine deutlichen Anzeichen für überdurchschnittlich feuchte Bedingungen in den kommenden Wochen gibt.

Erhöhtes Waldbrandrisiko dürfte anhalten

Die Rückkehr zu wärmerem, trockenerem Wetter bedeutet auch, dass die Gefahr von Waldbränden voraussichtlich weiterhin Anlass zur Sorge geben wird. Selbst nach Regenfällen kann die Vegetation bei hohen Temperaturen, niedriger Luftfeuchtigkeit und mäßigem Wind schnell austrocknen.

Die Behörden raten Einwohnern und Besuchern weiterhin zur Vorsicht, insbesondere bei Aktivitäten im Freien, die eine Brandgefahr darstellen könnten.

Für diejenigen, die Urlaub oder Veranstaltungen im Freien planen, wird erwartet, dass die Woche in weiten Teilen des portugiesischen Festlands mit zunehmend stabilen Wetterbedingungen endet. Reisende in den nördlichen und zentralen Binnenregionen sollten jedoch weiterhin die lokalen Vorhersagen im Auge behalten, da in der ersten Wochenhälfte vereinzelte Gewitter möglich sind.