Ewingella americana griff die Tumore direkt an und stimulierte gleichzeitig das Immunsystem, was zu einer Ansprechrate von 100 Prozent führte. Wissenschaftler sagen, die Ergebnisse lieferten einen vielversprechenden Proof of Concept für die Entwicklung von Krebsbehandlungen auf Basis natürlich vorkommender Bakterien.
Bildnachweis: Unsplash; Autor: Zdeněk Macháček;
Das Bakterium vermehrte sich im sauerstoffarmen Tumorgewebe, reicherte sich vor allem im Krebsgewebe an und besiedelte keine gesunden Organe. Außerdem wurde es schnell aus dem Blutkreislauf ausgeschieden, ohne dass Anzeichen einer Infektion auftraten. Die Forscher hoffen nun, testen zu können, ob der Ansatz auch bei anderen soliden Tumoren wie Brustkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Melanomen wirken könnte, auch wenn die Ergebnisse bislang auf Mäuse beschränkt sind.









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