Die vom Nationalen Statistikinstitut (INE) veröffentlichten Daten zeigen, dass die Belebung auf internationalen Strecken das Gesamtvolumen der Reisen portugiesischer Staatsangehöriger auf 5,6 Millionen ansteigen ließ, was einem Gesamtanstieg von 7 % entspricht.
Allein die Auslandsreisen machten 58,5 % des in den ersten drei Monaten des Jahres verzeichneten Gesamtanstiegs aus und verdoppelten damit die im letzten Quartal 2025 beobachtete Wachstumsrate.
Demgegenüber verzeichnete der Inlandstourismus ein moderateres Wachstumstempo.
Reisen innerhalb des Staatsgebiets
Obwohl Reisen innerhalb des Staatsgebiets mit insgesamt 4,6 Millionen Reisen und einem Anteil von 83,4 % am Gesamtvolumen weiterhin den überwiegenden Teil der Reiseentscheidungen der Einwohner ausmachten, lag das Wachstum in diesem Sektor bei 3,4 %, was eine Verlangsamung im Vergleich zur Entwicklung des Vorquartals signalisiert.
Das INE stellt fest, dass die Teilnahme der Portugiesen an touristischen Reisen im gesamten Zeitraum monatlich stetig zunahm und im März ihren Höhepunkt erreichte, als 21,4 % der Wohnbevölkerung mindestens eine Reise unternahmen.
Was die Reisemotive betrifft, so blieb der Besuch von Familie und Freunden insgesamt der Hauptgrund für Reisen; auf ihn entfielen 2,4 Millionen Reisen (43,7 % des Gesamtvolumens) und er lag im Inlandstourismus deutlich an der Spitze.
Grenzüberschreitende Reisen
Bei den grenzüberschreitenden Reisen waren hingegen Freizeit, Erholung und Urlaub die Hauptmotive und machten 58,9 % der Auslandsreisen aus. Im Gegensatz dazu waren Dienst- oder Geschäftsreisen die einzige Kategorie, die einen Rückgang verzeichnete; sie sanken im Vergleich zum Vorjahr um 13,5 % auf 560.100 Reisen.
Der INE-Bericht geht auch detailliert auf die Präferenzen der Reisenden hinsichtlich Planung und Unterkunft ein. Bei 39,4 % der Reisen erfolgte eine Buchung; bei Auslandsreisen lag dieser Anteil bei fast 95,4 %, wobei in über 70 % der Fälle das Internet der vorherrschende Buchungskanal war.
Was die Unterbringung betrifft, entfielen 58,6 % aller Übernachtungen auf kostenlose Privatunterkünfte, während traditionelle Hotels einen Marktanteil von 30,3 % hatten und sowohl bei Geschäfts- als auch bei Urlaubsreisen die bevorzugte Wahl darstellten. Schließlich stieg die durchschnittliche Aufenthaltsdauer leicht auf 2,77 Nächte an, was vor allem auf den März zurückzuführen war, in dem die längste durchschnittliche Aufenthaltsdauer des Quartals verzeichnet wurde.









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