Der Windpark sieht die Errichtung von 23 Windkraftanlagen in Santiago do Cacém im Bezirk Setúbal vor, die das derzeit von Start Campus entwickelte Rechenzentrum in Sines mit Strom versorgen, wie Executive Digest berichtet.

Die vom Southwest Wind Farm erzeugte Energie wird an das Rechenzentrum in Sines geleitet und für den industriellen Eigenverbrauch genutzt, der auf etwa 386,4 GWh (Gigawattstunden) geschätzt wird.

Verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung

Der Entwurf der Projektbeschreibung (PDA) für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) dieses Windparks liegt auf dem Portal „Participa“ der portugiesischen Umweltbehörde zur öffentlichen Konsultation vor. Laut Participa begann die öffentliche Konsultation am 29. Juli und es sind bereits 100 Rückmeldungen eingegangen.

Die Scoping-Phase und die öffentliche Konsultation sind ein obligatorischer Teil der Umweltverträglichkeitsprüfung für Projekte dieser Größenordnung. Laut PDA könnte der Windpark Southwest den Ausstoß von etwa 41.345 Tonnen Kohlendioxidäquivalent pro Jahr vermeiden.

Umweltauswirkungen

Das Untersuchungsgebiet für den Windpark umfasst 1.098,4 Hektar, und laut offiziellen Angaben beeinträchtigt das Untersuchungsgebiet des Windparks keine als sensibel eingestuften Gebiete direkt, obwohl es in der Nähe mehrerer Schutzgebiete und Kulturerbestätten liegt.

Der Windpark wird aus drei Gebieten bestehen, die sich in den Gemeindeverbänden Santiago do Cacém, Santa Cruz und São Bartolomeu da Serra sowie in der Gemeinde Abela in der Gemeinde Santiago do Cacém befinden.

In der vorgeschlagenen Festlegung des Untersuchungsrahmens für die Umweltverträglichkeitsprüfung werden die Auswirkungen auf die Tierwelt als das bedeutendste Problem identifiziert, insbesondere die Gefahr von Kollisionen von Wildtieren mit den Windkraftanlagen.