Eine neue Studie ergab, dass 95 Prozent der dokumentierten Sichtungen von antarktischen Blauwalen und Finnwalen seit 2012 stattfanden. Den Forschern zufolge scheinen die Sichtungen stetig zuzunehmen, da sich die Populationen nach jahrzehntelangen internationalen Schutzbemühungen erholen.

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Die von der Universität Kapstadt geleitete Studie fällt mit dem 40. Jahrestag des Moratoriums für den kommerziellen Walfang von 1986 zusammen. Die Forscher wiesen jedoch darauf hin, dass die Gesamtzahl der Sichtungen für jede Unterart nach wie vor relativ gering ist.

Japan, Norwegen, Island und die Färöer-Inseln betreiben trotz des Moratoriums weiterhin Walfang, obwohl die Zahl der weltweit getöteten Wale im letzten Jahrzehnt einen historischen Tiefstand erreicht hat.