Dies ist der dritte Tag in Folge ohne Zugverkehr.

"Die Beteiligung liegt bei 100 %. Der Streik kann sich morgen [Samstag] noch auswirken, aber er wird reduziert sein. Es wird keine Mindestleistungen geben", sagte António Domingos, Präsident der Nationalen Gewerkschaft der Lokführer(SMAQ), gegenüber Lusa.

António Domingos sagte auch, dass die Lokführer von Samstag bis Mittwoch (14.) während der Überstunden streiken werden.

Mehrere Gewerkschaften der CP-Beschäftigten streikten, wodurch der Zugverkehr am Mittwoch und Donnerstag eingestellt wurde.

Zu den Streiks am Mittwoch und Donnerstag hatten der Gewerkschaftsverband der mittleren Eisenbahnbetriebsleiter (ASCEF), der unabhängige Gewerkschaftsverband der kaufmännischen Berufseisenbahner (ASSIFECO), die Föderation der Verkehrs- und Kommunikationsgewerkschaften (FECTRANS), die Nationale Gewerkschaft für Verkehr, Kommunikation und öffentliche Arbeiten (FENTCOP), die Nationale Gewerkschaft der Eisenbahner der Bewegung und verwandter Bereiche (SINAFE), die Nationale Demokratische Eisenbahngewerkschaft (SINDEFER), die Unabhängige Gewerkschaft der Eisenbahner der Infrastruktur und verwandter Berufe (SINFA), die Nationale Unabhängige Eisenbahnergewerkschaft (SINFB), die Nationale Gewerkschaft der Transport- und Industriearbeiter (SINTTI), die Unabhängige Gewerkschaft der Eisenbahner und verwandter Berufe (SIOFA), die Nationale Gewerkschaft des technischen Personals (SNAQ), die Nationale Gewerkschaft der Arbeiter des Eisenbahnsektors (SNTSF), die Gewerkschaft der Eisenbahner im Transportwesen (STF) und die Gewerkschaft der Metro- und Eisenbahnarbeiter (STMEFE).

Die Gewerkschaft der Maschinisten (SMAQ), die einzige heute streikende Gewerkschaft, schloss sich diesem Streik am Donnerstag an.

Die Gewerkschaft des kommerziellen Eisenbahnpersonals (SFRCI), die Fahrkartenkontrolleure und die Beschäftigten an den Fahrkartenschaltern haben ihrerseits von Sonntag bis Mittwoch (11. und 14. Mai) zwischen 5.00 und 8.30 Uhr zu einem Teilstreik aufgerufen. Am Sonntag und Mittwoch betrifft der Streik nur die Fernverkehrszüge.

Für diesen Streik wurden 25 % der Mindestleistungen angeordnet.

Der Streik richtet sich gegen die Auferlegung von Lohnerhöhungen, "die die Kaufkraft nicht wiederherstellen", für "kollektive Verhandlungen über angemessene Lohnerhöhungen" und für "die Umsetzung der Vereinbarung über die Umstrukturierung der Lohnskala unter den Bedingungen, unter denen sie ausgehandelt und vereinbart wurde", so die Gewerkschaften.