Eine Quelle der ANEPC teilte der Nachrichtenagentur Lusa mit, dass die Bereitschaftsstufe auf 3 angehoben wurde, was eine größere Reaktionsfähigkeit der Einsatzkräfte bedeutet.

Das portugiesische Institut für das Meer und die Atmosphäre(IPMA) sagt für Freitag, den 31. Oktober, und Samstag, den 1. November, anhaltenden und teilweise heftigen Regen voraus, der in den genannten Regionen zum Teil heftig ausfällt.

Aufgrund der starken Regenfälle hat das IPMA bereits eine orangefarbene Warnung für die nördlichen und zentralen Regionen zwischen 3 Uhr am Freitag und 6 Uhr am Samstag sowie eine gelbe Warnung nur für die Bezirke Lissabon, Santarém und Castelo Branco zwischen 3 Uhr am Freitag und 6 Uhr am Samstag ausgegeben.

Der Katastrophenschutz warnte seinerseits, dass es in historisch besonders gefährdeten Gebieten zu erheblichen Schwankungen der Wassermengen kommen kann.

Im Norden

Im Einzugsgebiet des Minho kann es zu einem Anstieg der Abflüsse kommen, allerdings ohne kritische Situationen. Für den Fluss Coura wird eine Überwachung der Situation empfohlen.

Auch für die Flüsse Lima, Cávado und Douro wird ein Anstieg erwartet, ohne dass kritische Situationen gemeldet werden.

Nach Angaben der portugiesischen Umweltagentur (APA) wird eine verstärkte Überwachung im Einzugsgebiet des Vouga empfohlen, wo das Wasser des Águeda "stärker als normal" ansteigen könnte.

In Zentral

Die Überwachung des Wasserstands des Flusses Mondego wird ebenfalls empfohlen, da die Zuflüsse nach Coimbra ansteigen könnten.

Die Empfehlung gilt auch für den Fluss Lis und das Einzugsgebiet des Tajo, da für den Fluss Zêzere ein erhöhter Abfluss vorhergesagt wird. Im Fluss Nabão kann es ebenfalls zu einem Anstieg des Wasserstands kommen, der überwacht werden sollte.

Im Einzugsgebiet des Ribeiras do Oeste kann es in den Flüssen Arnoia und Alcoa zu erhöhten Wasserständen kommen.

Überschwemmungsalarm

Aufgrund der sich verschlechternden Wetterbedingungen wird mit Überschwemmungen in städtischen Gebieten und der Verschmutzung von Trinkwasserquellen durch Trümmer, die bei Bränden in ländlichen Gebieten entstanden sind, gerechnet.

Der Katastrophenschutz weist darauf hin, dass der ungehinderte Abfluss des Regenwassers und die ordnungsgemäße Sicherung loser Strukturen, insbesondere von Gerüsten, Schildern und anderen hängenden Materialien, gewährleistet sein müssen.