Dennoch hat sich der Anstieg im Vergleich zu dem in den drei vorangegangenen Monaten verzeichneten Wachstum von 5,5 % im Jahresvergleich verlangsamt.

Die Arbeitskosten setzen sich aus zwei Komponenten zusammen: den Lohnkosten (die das Grundgehalt, regelmäßige Zulagen und Zuschläge, Prämien und Zulagen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Überstundenzuschläge umfassen) und den sonstigen Kosten. Nach den Daten des INE stiegen beide Komponenten zwischen Juli und September um 4,7 %.

Zwischen Juli und September war der Anstieg in allen Wirtschaftszweigen zu verzeichnen: in der Industrie um 6,1 %, im Baugewerbe um 5,8 %, im Dienstleistungssektor um 5,4 % und in der öffentlichen Verwaltung um 3,4 %. Im Vergleich zum Vorquartal war der Anstieg in der Industrie (2,7% im Vorquartal), im Baugewerbe (3,6%) und im Dienstleistungssektor (3,3%) größer und in der öffentlichen Verwaltung (10,0%) geringer.

Der Anstieg resultierte aus einem Anstieg der durchschnittlichen Kosten pro Arbeitnehmer um 5,1% und einem Anstieg der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden pro Arbeitnehmer um 0,3%.