Laut dem Prime Global Cities Index (PGCI) von Knight Frank betrug die durchschnittliche jährliche Wertsteigerung weltweit 2,5 %, während Lissabon 3,1 % verzeichnete, was auf Faktoren wie eine das Angebot übersteigende Nachfrage, die Attraktivität für internationale Käufer und die relative Stabilität im Vergleich zu den in anderen europäischen Hauptstädten beobachteten Schwankungen zurückzuführen ist.

Francisco Quintela, Gründungspartner von Quintela + Penalva, einem assoziierten Unternehmen von Knight Frank in Portugal, erklärt in einer Stellungnahme, dass "diese Daten Lissabons Wachstumsfähigkeit, Investitionsattraktivität und Widerstandsfähigkeit unterstreichen" und "auch zeigen, dass sich die Stadt in den letzten Jahren als Referenzziel auf dem Markt für hochwertige Wohnungen konsolidiert hat".

In Kontinentaleuropa verzeichneten Städte wie Madrid (+6,1 %), Zürich (+5,4 %) und Genf (+4,2 %) einen höheren Wertzuwachs als Lissabon, während Frankfurt mit 3,1 % mit der portugiesischen Hauptstadt gleichzog und damit den Wertzuwachs von Berlin (2,7 %), Dublin (2,3 %), Paris (1,4 %) und London übertraf, wobei letzteres aufgrund der Finanzierungskosten und der Empfindlichkeit des Marktes gegenüber makroökonomischen Erwartungen einen jährlichen Rückgang von -3,6 % verzeichnete.

Neben Lissabon ist Francisco Quintela auch für andere portugiesische Städte positiv gestimmt: "Wir glauben, dass die Preise in Lissabon und anderen Regionen des Landes, wie Comporta, Cascais-Estoril oder Porto, in den kommenden Jahren weiterhin ein Aufwertungspotenzial aufweisen. Diese Dynamik resultiert nicht nur aus der hohen Qualität der neuen Projekte, die sich in der Entwicklung befinden, sondern auch aus der wachsenden Nachfrage von nationalen und internationalen Investoren, die auf der Suche nach soliden, sicheren und nachhaltigen Märkten sind."