Der Sechsmonats-Euribor, der im Januar 2024 der in Portugal am weitesten verbreitete Zinssatz für Hypothekendarlehen mit variablem Zinssatz wurde, blieb unverändert und wurde erneut auf 2,104 % festgelegt.

Aus den Daten der Bank von Portugal(BdP) für Oktober geht hervor, dass der Sechsmonats-Euribor 38,5 % des Bestands an variabel verzinsten Darlehen für selbst genutztes Wohneigentum ausmachte.

Aus denselben Daten geht hervor, dass der 12-Monats- und der 3-Monats-Euribor 31,75 % bzw. 25,25 % ausmachten.

Über einen Zeitraum von 12 Monaten stieg der Euribor-Satz auf 2,261%, 0,006 Punkte höher als in der vorherigen Sitzung.

Der Dreimonats-Euribor sank dagegen am 6. Januar auf 2,026% und lag damit 0,008 Punkte niedriger als am Montag.

Im Vergleich zum monatlichen Durchschnitts-Euribor im Dezember stieg er im Drei-, Sechs- und Zwölfmonatsbereich erneut an, im längerfristigen Bereich jedoch deutlicher.

Der Monatsdurchschnitt des Euribor im Dezember stieg um 0,006 Punkte auf 2,048% für drei Monate und um 0,008 Punkte auf 2,139% für sechs Monate. Für 12 Monate stieg der durchschnittliche Monats-Euribor um 0,050 Punkte auf 2,267%.

Auf ihrer Sitzung am 18. Dezember beließ die Europäische Zentralbank(EZB) ihre Leitzinsen zum vierten Mal in Folge unverändert, wie vom Markt erwartet und nach acht Senkungen seit Beginn des Zinssenkungszyklus im Juni 2024.

Die nächste geldpolitische Sitzung der EZB findet am 4. und 5. Februar in Frankfurt, Deutschland, statt.

Die Euribor-Zinssätze werden anhand des Durchschnitts der Zinssätze festgelegt, zu denen eine Gruppe von 19 Banken der Eurozone bereit ist, einander auf dem Interbankenmarkt Geld zu leihen.