Unter dem Titel Portugal Fashion & Arts: Inside the Studios findet die Initiative am Donnerstag im INTROOUTRO im Zentrum Kopenhagens statt und dauert von 18 bis 21 Uhr. Die Veranstaltung spiegelt die aktuelle strategische Ausrichtung von Portugal Fashionwider, die portugiesische Mode als Treffpunkt zwischen kreativer Urheberschaft und industriellem Know-how zu positionieren und gleichzeitig ihr Engagement für die internationale Förderung von Designer-Labels zu verstärken.

Die Veranstaltung, die sich an die internationale Presse und Fachleute der Branche richtet, bietet einen Einblick in die zeitgenössische portugiesische Mode, indem sie die Besucher hinter die Kulissen der kreativen Praxis führt. Den Veranstaltern zufolge unterstreicht sie den wachsenden Fokus von Portugal Fashion auf Internationalisierung und darauf, die Bandbreite des Designs "Made in Portugal" über das traditionelle Laufstegformat hinaus zu präsentieren.

Das von Marques'Almeida, dem von den portugiesischen Designern Marta Marques und Paulo Almeida gegründeten Londoner Label, kuratierte Projekt markiert auch den Start des Portugal Fashion True Fashion Manifesto. Das kuratorische Konzept stellt eine Atelierumgebung nach, in der kreative Prozesse, die Erforschung von Materialien und der Dialog zwischen Mode, Handwerk, Design und Kultur im Mittelpunkt stehen.

Anstatt fertige Kollektionen zu präsentieren, lädt Inside the Studios die Besucher in die Räume ein, in denen Ideen und Materialien entwickelt werden. Der Schwerpunkt, so die Organisatoren, liegt auf der Mode als einem fortlaufenden Prozess der Forschung, des Experimentierens und der Konstruktion.

Der Raum ist so gestaltet, dass er eher einem Arbeitsatelier als einer herkömmlichen Ausstellung ähnelt und bringt Prototypen, Kleidungsstücke, Textilien, Skizzen und handgefertigte Objekte zusammen. Die Besucher sind aufgefordert, sich frei durch die Installation zu bewegen, mit den Materialien umzugehen und Details aus der Nähe zu betrachten, um Zugang zu den Entscheidungen und Techniken zu erhalten, die normalerweise nicht sichtbar sind.

Die ausgewählten Stücke fungieren als Bezugspunkte innerhalb eines breiteren kreativen Rahmens und nicht als eigenständige Schwerpunkte. Das Projekt geht über die Mode hinaus und umfasst auch Kunsthandwerk, Design, Schmuck, Keramik und Gastronomie und spiegelt ein vielfältiges und vernetztes kreatives Ökosystem wider.

Zu den teilnehmenden Marken gehören Arieiv X Lo Siento, e.p. atelye, Ernest W.

Baker, Maria Carlos Baptista, Veehana, Aquela Kombucha, Eva Lé Ceramics, Lage Jewellery und RASA. Viele dieser Namen waren auch im jüngsten Showroom von Portugal Fashion in Paris während der Men's Fashion Week zu sehen, wobei jeder von ihnen unterschiedliche Materialansätze und Perspektiven in die gemeinsame Studioumgebung einbrachte.

Laut Portugal Fashion ist das Ergebnis ein Porträt einer kreativen Gemeinschaft in Bewegung, in der etablierte Stimmen und aufstrebende Praktiken zusammenkommen, um eine sich entwickelnde kollektive Identität zu formen.

Die Initiative markiert symbolisch den Start des Portugal Fashion True Fashion Manifests, das die Vision der Organisation von Nachhaltigkeit in der Designermode darlegt. Das Manifest befürwortet verantwortungsbewusstes Schaffen, Innovation und die Aufwertung von handwerklichem und technischem Fachwissen, wobei Nachhaltigkeit nicht als eigenständiger Anspruch, sondern als integrierte Arbeitsweise über alle Kreativ- und Produktionsprozesse hinweg verstanden wird.