Die Exekutive forderte auch die Einrichtung von Spezialteams zur Untersuchung von Waldbränden und Betrug im nationalen Gesundheitsdienst (SNS).

Bildung von Spezialteams

Nach Angaben der Zeitung Público ist die Einrichtung eines Teams zur Untersuchung der illegalen Einwanderung Teil einer Strategie der Exekutive. Das Spezialteam soll mit AIMA, ACT und ASAE zusammenarbeiten.

Im Gesundheitsbereich wird die Maßnahme nicht neu sein, und Richter Carlos Alexandre wird weiterhin mit der Kriminalpolizei, der Generalinspektion für Gesundheitsaktivitäten, der Steuer- und Zollbehörde und der Sozialversicherung zusammenarbeiten.

Im Bereich der Brände wird die Regierung mit der PJ, der Staatsanwaltschaft, dem GNR und dem ICNF zusammenarbeiten.

Wiedereingliederung von Häftlingen

Wie bereits von The Portugal News berichtet, sieht die Regierung im Rahmen des Strafrechts die Schaffung von Programmen zur sozialen Wiedereingliederung von Strafgefangenen durch "gemeinnützige Tätigkeiten" vor, wie z. B. die Reinigung von Grundstücken und Waldgebieten, um die Gefahr von Bränden zu verhindern. Die Häftlinge sollen auch für den Wiederaufbau der von Bränden betroffenen Infrastruktur verantwortlich sein.

Gegen Korruption

Der Vorschlag der Regierung umfasst auch die Korruptionsbekämpfung, und zwar in Anlehnung an die 2024 gestartete Anti-Korruptions-Agenda, die den Kampf gegen neue Arten von Straftaten autonom macht, nämlich die Cyberkriminalität und die "Aneignung von unbeweglichem Vermögen" - die illegale Besetzung einer Immobilie -, die Ende 2025 zu einem Verbrechen wird.

Vorrangige Ermittlungen

Zu den Straftaten, die nun unter das Konzept der vorrangigen Ermittlung fallen, gehören die Verletzung von Staatsgeheimnissen sowie Sabotage oder Angriffe auf wesentliche Infrastrukturen. Dazu gehören auch Straftaten wie Widerstand und Nötigung gegen einen Amtsträger, Flucht und Beihilfe zur Flucht von Gefangenen aus Gefängnissen sowie illegaler Waffenhandel.

Verbrechen mit sozialen Auswirkungen

Im Regierungstext taucht das Konzept der "Gebiete mit sozialer Auswirkung" oder "besonderer Kritikalität" auf, in denen die Polizeipräsenz als Präventivmaßnahme in den betroffenen Gebieten verstärkt werden soll. In diesen Gebieten kann die Identifizierung und Durchsuchung von Personen, Fahrzeugen und Ausrüstung durchgeführt werden.

Schutz der Opfer

Zum Schutz der Opfer schlägt die Regierung vor, "ein Netz von Krisenzentren für die Opfer sexueller Gewalt zu schaffen, insbesondere innerhalb des Nationalen Gesundheitsdienstes und der Kriminalpolizei, die in der Lage sind, durch interinstitutionelle oder protokollarische Koordinierung eine sofortige, spezialisierte, sichere und vertrauliche Reaktion zu gewährleisten".