Eine dieser Praktiken, Sasi Laut, beinhaltet ein vorübergehendes Fischereiverbot in bestimmten Gebieten für Zeiträume von Wochen bis zu zwei Jahren. Sasi Laut wird durch Gemeinschaftsregeln durchgesetzt, einschließlich saisonaler Fischereiverbote, die von lokalen Führern festgelegt werden. Diese Praxis ist besonders wirksam für den Schutz sesshafter Meerestiere.
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Die Forscher untersuchten 27 Studien über Sasi Laut aus den Jahren 2000 bis 2023 sowie politische Dokumente über die Rechte indigener Völker und die Verwaltung der Meere. Die Studie konzentrierte sich auf Regionen wie Maluku und Papua, in denen die Gemeinden von der Kleinfischerei abhängig sind. Das System ermöglicht es Meeresarten wie Hummer, Muscheln und Seegurken, sich zu erholen und die Populationen wieder aufzufüllen. Indonesien verfügt bereits über einen Rechtsrahmen, der indigene Fischereipraktiken und von Gemeinschaften verwaltete Fischereiverbotszonen anerkennt.








