Die Ablehnungen wurden in mehreren Ländern verzeichnet, darunter Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, Griechenland und die Niederlande. Die folgenden Länder haben auch die verkehrsreichsten Flughäfen für Reisende, die nicht aus dem Schengen-Raum kommen.
Nach Angaben von EuroWeeklyNews wurden in der Anfangsphase der EBS mehr als 52 Millionen Grenzübertritte registriert. Insgesamt wurde 27.000 Bürgern die Einreise in die Länder des Schengen-Raums verweigert.
Die Europäische Kommission hat noch keine vollständige Aufschlüsselung nach Ländern veröffentlicht, so dass sich die Zahl von 27.000 verweigerten Einreisen auf alle Länder bezieht.
Die Einreise kann aus verschiedenen Gründen verweigert werden, z. B. wegen ungültiger Reisedokumente oder unzureichender Nachweise für den Reisezweck. Unzureichende finanzielle Mittel sind ebenfalls einer der Gründe für die Verweigerung, aber auch Probleme mit dem Visum oder der Genehmigung spielen eine Rolle.
Das System kann keine eigenen Entscheidungen treffen; es zeichnet das Datum auf, das dann an die Beamten zur weiteren Entscheidung weitergeleitet wird. Die 27.000 Ablehnungen resultieren daher aus den Vollstreckungsentscheidungen der nationalen Behörden an den Flughäfen.
Nur 700 der gemeldeten Fälle sind sicherheitsrelevant. Einige der Warnungen können jedoch auch auf frühere Überschreitungen der Aufenthaltsdauer, Verstöße gegen die Einwanderungsbestimmungen oder Reisebeschränkungen durch lokale Behörden hinweisen.








