Das Projekt Firepoctep Avanza, das heute in Lousã vorgestellt wurde, wird von der interkommunalen Gemeinschaft der Region Coimbra(CIMRC) geleitet und umfasst 19 portugiesische und spanische Einrichtungen.
An der Initiative sind unter anderem spanische Regionalregierungen, interkommunale Gemeinschaften (neben Coimbra, Algarve, Ave und Alto Minho) und Universitäten aus beiden Ländern beteiligt.
Bei der Präsentation erklärte der Exekutivsekretär des CIMRC, Jorge Brito, dass das Projekt, das bis 2028 läuft, rund 50 Sensibilisierungsmaßnahmen, 5.000 Hektar Maßnahmen und mehrere Workshops vorsieht, und zwar in den portugiesischen Regionen Centro, Norte und Algarve sowie in den spanischen Regionen Galicien, Andalusien, Extremadura sowie Kastilien und León.
Das Projekt zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu verstärken, zwei andere von der Europäischen Kommission finanzierte Projekte fortzuführen und die Prävention, das Risikomanagement, das Bewusstsein, den Aufbau von Kapazitäten und die Reaktion auf Brände an der Grenze zu verbessern.
Laut Jorge Brito werden strategische Managementzonen festgelegt, in denen widerstandsfähige ökologische Korridore geschaffen werden, und es werden Unterstützungsmaßnahmen mit den lokalen Gemeinschaften durchgeführt.
Die Stärkung der grenzüberschreitenden Koordinierung, die Harmonisierung der Verfahren, die Durchführung gemeinsamer Übungen, die Schulung lokaler Akteure, die Förderung von Innovation und Technologie bei der Brandbekämpfung und die Spezialausbildung sind einige der im Rahmen des Projekts geplanten Aktivitäten.
Jorge Brito erklärte, das Ziel sei es, am Ende des Projekts eine bessere grenzüberschreitende Reaktion auf Brände, besser vorbereitete Gemeinden und eine größere Widerstandsfähigkeit der Landschaft gegenüber diesen Phänomenen zu erreichen.
"Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern ist von grundlegender Bedeutung", betonte er und erinnerte daran, dass zwischen 2017 und 2025 mehr als 2,5 Millionen Hektar in den beiden Ländern verbrannt sind.
Angesichts der erhöhten Risiken durch den Klimawandel vertrat Jorge Brito die Ansicht, dass die Reaktionsmuster in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt werden müssen: Zusammenarbeit, Technologie, Widerstandsfähigkeit und Prävention.
Der auf der Sitzung anwesende Staatssekretär für Wälder, Rui Ladeira, betonte, dass Brände keine Grenz- oder Gemeindegrenzen kennen, und hob hervor, dass angesichts des Klimawandels "die Herausforderungen vielfältig sind".
Deshalb sei es notwendig, "die Ermittlungen fortzusetzen", die lokalen Behörden und die "aktiven Kräfte vor Ort" zu unterstützen und für eine optimale Information zu sorgen, damit "die öffentlichen Mittel gezielt eingesetzt werden können".
An der Sitzung nahmen unter anderem auch der Vizepräsident des CIMRC, Ricardo Cruz, der Bürgermeister von Lousã, Vitor Carvalho, und Nathalie Verschelde von der Europäischen Kommission teil.









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