Die Preise in Portugal stiegen im Laufe des Monats um 1,9 % und lagen damit deutlich über dem durchschnittlichen monatlichen Anstieg von 1 % in der Eurozone. Von den Ländern, die den Euro verwenden, verzeichneten nur Malta und Zypern einen stärkeren Anstieg.

Der Anstieg erfolgte vor dem Hintergrund eines erneuten Drucks auf die Energie- und Kraftstoffpreise, wobei die anhaltenden Spannungen mit dem Iran zur Volatilität auf den internationalen Märkten beitrugen.

Der Anstieg der Inflation in Portugal war auch deutlich höher als in größeren europäischen Volkswirtschaften wie Deutschland, wo die monatliche Inflation um 0,5 % stieg.

Auf Jahresbasis kletterte die Inflation in Portugal von 2,7 % im März auf 3,3 % im April. In der gesamten Eurozone stieg die jährliche Inflationsrate von 2,6 % auf 3 %.

Die Zahlen deuten darauf hin, dass die portugiesischen Haushalte und Unternehmen im April einem stärkeren Preisdruck ausgesetzt waren als viele andere Länder des gemeinsamen Währungsgebiets.