Der Fahrplan, der sich in drei Säulen gliedert und 22 Maßnahmen umfasst, sieht nach Angaben der Gemeinschaftsexekutive die schrittweise Ersetzung von Tierversuchen für die Bewertung der Sicherheit von Chemikalien in 15 Bereichen vor, darunter Chemikalien für Industrie und Verbraucher, Pestizide und Biozide, Arzneimittel und Zusatzstoffe für die menschliche und tierische Ernährung.
In dem Fahrplan werden auch Indikatoren zur Überwachung der Fortschritte bei der Umsetzung der Maßnahmen und Empfehlungen festgelegt.
Die erste Säule des Vorschlags zielt darauf ab, die Entwicklung und Annahme von Konzepten zu beschleunigen, bei denen keine Tiere verwendet werden, und enthält spezifische Empfehlungen zur Ersetzung, Verringerung oder Verbesserung von Tierversuchen bei Sicherheitsbewertungen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt.
Ziel des zweiten Pfeilers ist es, Europa in einem erweiterten Ökosystem aus Wirtschaft, Forschung und Innovation an der Spitze von Forschung und Innovation zu halten, um tierversuchsfreie Ansätze zu entwickeln.
Zu den Maßnahmen gehört die Nutzung von künstlicher Intelligenz und Big Data zur Entwicklung von Methoden.
Die dritte Säule betrifft die Förderung der Zusammenarbeit mit internationalen Regulierungsbehörden.
Die Kommission wird in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten, EU-Agenturen und Interessengruppen unverzüglich mit der Umsetzung des Fahrplans beginnen.
Bis 2029 wird die Kommission eine hochrangige Konferenz veranstalten, um eine Bestandsaufnahme der Fortschritte zu machen und sich dabei auf die verstärkte Anwendung und Annahme tierversuchsfreier Ansätze in allen einschlägigen EU-Rechtsvorschriften, einschließlich REACH, dem EU-Chemikalienrecht, zu konzentrieren.







