„Diese rund 366 Beamten, die an den Flughafen-Grenzübergängen eingesetzt werden, werden das leisten, was wir uns alle wünschen: mehr Schnelligkeit und Effizienz bei diesem Einsatz“, erklärte Luís Neves gegenüber Journalisten am Rande der Abschlussfeier des theoretischen Teils des 16. Lehrgangs für Luftgrenzkontrolle in Torres Novas im Bezirk Santarém.
Die 367 Beamten werden am 6. Juli als Abschlussphase ihrer Ausbildung ein zweiwöchiges Einsatzpraktikum an Luftgrenzkontrollstellen beginnen und dabei auf die Flughäfen von Lissabon (170), Porto (78), Faro (69), Funchal (29) und auf den Azoren (21) verteilt, um die operative Kapazität der PSP bei der Kontrolle von Passagieren aus Ländern außerhalb des Schengen-Raums zu verstärken.
Einschränkungen könnten weiterhin bestehen
Trotz der Verstärkung warnte Luís Neves, dass es im Flughafenbetrieb gelegentlich weiterhin zu Engpässen kommen könne, und betonte, dass „es immer Warteschlangen geben wird“ und dass es Tage geben könne, an denen Computerprobleme oder Schwierigkeiten beim Zugriff auf nationale und internationale Datenbanken die Geschwindigkeit der Passagierabfertigung beeinträchtigen.
Der Minister hob zudem hervor, dass der Anstieg der Reisendenzahlen zusätzlichen Druck auf die Flughafeninfrastruktur ausgeübt habe, und wies darauf hin, dass Portugal derzeit täglich 20.000 Passagiere mehr empfängt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
„Die Räumlichkeiten unserer Flughäfen, die schon viele Jahre alt sind, wurden nicht an diese Passagierzahl angepasst“, sagte er und fügte hinzu, dass die Regierung gemeinsam mit der ANA daran arbeite, die bestehenden Einschränkungen an einigen Flughäfen zu beheben.
Verstärkung der personellen und technologischen Ressourcen
Luís Neves argumentierte, dass die Aufstockung der personellen und technischen Ressourcen die Aufrechterhaltung des derzeitigen Sicherheitsniveaus ermöglichen und gleichzeitig für einen reibungsloseren Ablauf der Grenzkontrollen sorgen werde – eine Maßnahme, die er als unverzichtbar für den Tourismus und die nationale Wirtschaft bezeichnete.
Der Minister betonte, dass die Sicherheit an den Flughafengrenzen weiterhin oberste Priorität habe, da die Aufstockung der Ressourcen nun auch den reibungslosen Ablauf der Passagierkontrollen verbessern werde.
„Jetzt geht es darum, dieses Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten, und wir werden den Flughafenbetrieb beschleunigen“, sagte er.
Neue Phase
Der Minister zeigte sich überzeugt, dass der Flughafenbetrieb nun in eine neue Phase eintreten werde, und erklärte, die in den letzten Monaten geleistete Arbeit werde die bisher an den Luftgrenzen festgestellten Engpässe beseitigen.
„Die Warteschlangen, die wir gesehen haben, diese Momente, die wir erlebt haben, werden ein Ende finden“, erklärte er, wies jedoch darauf hin, dass es weiterhin Tage mit gelegentlichen Verzögerungen geben könne.
Während der Zeremonie wandte sich Luís Neves an die neuen Beamten und betonte, dass sie eine Aufgabe übernehmen würden, die „für die Sicherheit Europas“ und des Landes „von entscheidender Bedeutung“ sei, und appellierte an ihr Verantwortungsbewusstsein, ihren Stolz und ihr Engagement bei der Erfüllung ihrer Pflichten.








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