Die Ankündigung erfolgte durch die Regionalkommission für Koordination und Entwicklung der Algarve (CCDR), die betont, dass die Bewirtschaftung der Wasserressourcen nach wie vor eine der größten strukturellen Herausforderungen für die Region Algarve darstellt.
Die Fördermittel sind für Projekte bestimmt, die darauf abzielen, Wasserverluste zu reduzieren, die Widerstandsfähigkeit der Versorgungssysteme zu stärken und die Region an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen.
Anträge für die Ausschreibung mit dem Titel „Städtischer Wasserkreislauf (lokale Verteilung) – ITI CIM“ können ab sofort eingereicht werden. Zu den potenziellen Begünstigten zählen Kommunen, die lokale Wirtschaft, kommunale, interkommunale oder mehrere Kommunen umfassende Konzessionsnehmer sowie Einrichtungen, die im Rahmen von Partnerschaftsvereinbarungen tätig sind.
Förderfähige Maßnahmen erhalten eine Kofinanzierungsquote von 60 % und müssen im Einklang mit dem Strategischen Plan für Wasserversorgung sowie Abwasser- und Regenwassermanagement (PENSAARP 2030) und der nationalen Strategie „Wasser, das verbindet“ (Água que Une) stehen, um so eine nachhaltige und intelligente Bewirtschaftung der Wasserressourcen zu fördern.
Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen die Verringerung von Verlusten in den Wasserversorgungsnetzen, die Sanierung der Wasserversorgungs- und Abwasserinfrastruktur sowie die Wiederverwendung von geklärtem Abwasser.
Außerdem sind Investitionen für die technologische Modernisierung der Systeme, die Verbesserung der Gewässerqualität, die Eindämmung des Salzwassereinbruchs, den Bau und die Renaturierung der Regenwasserinfrastruktur sowie die Entwicklung von Sensibilisierungsinitiativen zum effizienten Wasserverbrauch geplant.
Mit dieser neuen Ausschreibung hat das Regionalprogramm „Algarve 2030“ nun insgesamt 42 Millionen Euro an Kohäsionsmitteln (EFRE) bereitgestellt, um Investitionen in die städtischen Wasserversorgungs- und Abwassersysteme der Region zu unterstützen.









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