Die unter dem Motto „Sie wollen uns den Strand von Albarquel wegnehmen – Sand und alles!“ gestartete Initiative fordert, dass die Abgeordneten ein Gerichtsverfahren prüfen, in dem es um das angeblich private Eigentumsrecht an den Stränden von Albarquel, Esguelha, Rainha, Comenda und Rasca geht.
Unter der Leitung von Daniela Rodrigues, der Erstunterzeichnerin der Petition und ehemaligen Bürgermeisterkandidatin des Linksblocks (BE) für Setúbal, wird eine Gruppe von etwa zehn Vertretern der Kampagne die Petition voraussichtlich um 15 Uhr im Parlament einreichen. Die Delegation soll von Diogo Pacheco de Amorim, dem Vizepräsidenten der Versammlung der Republik, empfangen werden, womit das parlamentarische Verfahren offiziell eingeleitet wird.
Nach Angaben der Aktivisten wird die Petition eine Plenardebatte gewährleisten, in der die politischen Parteien aufgefordert werden, öffentlich ihre Positionen zu den Gerichtsverfahren bezüglich der Strände entlang der Küste von Arrábida darzulegen.
Dieser Streit geht auf eine Klage zurück, die am 14. Juli 2025 vor dem Gericht von Setúbal von der Palácio da Comenda S.A., der Nachfolgegesellschaft von Seven Properties, eingereicht wurde. Diese argumentiert, dass die Strände von Albarquel, Esguelha, Rainha, Comenda und Rasca sowie die Ufer der Ribeirinha da Ajuda zwischen der Sado-Mündung und dem Picknickplatz von Comenda Teil des in Privatbesitz befindlichen Landguts „Herdade da Comenda“ und nicht Teil des öffentlichen Meeresgebiets Portugals seien.
Die Klage wurde sowohl von der portugiesischen Staatsanwaltschaft als auch von der portugiesischen Umweltbehörde (APA) vor Gericht angefochten; das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.
Diese Petition wurde von der Ortsgruppe Setúbal des Linksblocks initiiert, die erklärt, dass es bei dieser Angelegenheit um mehr als einen Eigentumsstreit geht und dass es um den fortbestehenden öffentlichen Zugang zu einem Teil der Arrábida-Küste geht.
Am 19. Juli planen die Aktivisten zudem eine öffentliche Demonstration, um den Druck in dieser Angelegenheit aufrechtzuerhalten. Dazu gehören ein Marsch zum Picknickplatz von Comenda, ein gemeinschaftliches Picknick, künstlerische Darbietungen sowie eine Menschenkette bis zu den Toren des Palácio da Comenda, um ihre Ansicht zu verdeutlichen, dass die Strände für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben sollten.








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