Das aus 18 Tieren bestehende „Feuerwehr-Eselbataillon“ patrouilliert zwischen März und November bis zu sieben Stunden täglich im Nationalpark Doñana und schafft dabei natürliche Brandschneisen. Dank dieser umweltfreundlichen Initiative ist der Park seit neun Jahren frei von Waldbränden, und das Konzept wird nun auch in anderen spanischen Regionen übernommen.

Das Projekt wird vom Verein „El Burrito Feliz“ geleitet, der ausgesetzte Esel rettet und sie zum Abtragen von Vegetation einsetzt. Experten zufolge sind Esel effektiver als Ziegen, da sie größere Mengen an grober Vegetation fressen und dabei dichtes Unterholz zertrampeln. Ähnliche „Eselbrigaden“ sind mittlerweile auch in Katalonien, Galicien und im Baskenland im Einsatz, da Spanien nach natürlichen Wegen sucht, um das Waldbrandrisiko zu verringern.