In einer Erklärung teilte die Lissabonner U-Bahn mit, dass an der Station Martim Moniz zwei neue Aufzüge mit direktem Zugang vom Außenbereich zum Bahnsteig sowie an der Station Intendente drei neue Aufzüge in Betrieb genommen wurden, „von denen insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Rollstuhlfahrer, ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen und Fahrgäste mit Gepäck profitieren“.
Die Lissabonner U-Bahn verfolgt ein laufendes Programm zur Anpassung und Modernisierung ihrer älteren Stationen, das im Rahmen des Nationalen Plans zur Förderung der Barrierefreiheit entwickelt wurde. Seit 2018 wurden laut der Erklärung des Unternehmens 42 Aufzüge in 15 Stationen sowie 35 Rolltreppen und Fahrsteige installiert oder ersetzt.
Für dieses Jahr ist zusätzlich zu den bereits eingeweihten Anlagen auch eine Maßnahme an der Station Praça de Espanha geplant, „deren Eröffnung für Ende August vorgesehen ist“.
Im Mai trat ein neues Pilotmodell für die Wartung der Rolltreppen an den Stationen Baixa-Chiado und Airport in Kraft. Der Vertrag läuft bis 2030 und hat einen Gesamtwert von rund sechs Millionen Euro. Er sieht ein eigenes technisches Team vor, das rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung steht, „mit dem Ziel, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Zuverlässigkeit der Anlagen zu stärken“.
Nach Angaben des Unternehmens konnte die Ausfallquote bei Aufzügen seit Ende Januar von etwa 33 % auf etwa 17 % gesenkt werden, während bei Rolltreppen ein Rückgang von etwa 15 % auf 8 % zu verzeichnen war.








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