„Die aktivste Brandfront bewegt sich in Richtung der Ortschaft Cabreira in der Gemeinde Almeida, aber die Einsatzkräfte vor Ort leisten hervorragende Arbeit. Auch im Gebiet von Castanheira in der Gemeinde Guarda kommen die Löscharbeiten gut voran“, erklärte der zweite subregionale Kommandant für Notfall- und Zivilschutz von Beiras und Serra da Estrela gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa.

Marco Lucas fügte hinzu: „Im Gebiet von Rabaça, ebenfalls in der Gemeinde Guarda, gestaltet sich die Brandbekämpfung schwieriger, da sich das Feuer in schwer zugänglichen Gebieten ausbreitet.“

„Wir hoffen, dass der Einsatz weiterer Flugzeuge dazu beitragen kann, die Lage an dieser Front unter Kontrolle zu bringen.“

Der zweite subregionale Leiter für Notfall und Zivilschutz der Regionen Beiras und Serra da Estrela erklärte zudem, dass noch keine Schätzung der verbrannten Fläche vorliege und dass keine Häuser oder Dörfer bedroht seien.

„Der Wind wird in den kommenden Stunden zunehmen, was die Löscharbeiten insbesondere in der Region Rabaça erschweren könnte. Wir setzen jedoch darauf, dass der Einsatz der Luftfahrzeuge entscheidend sein wird“, sagte er.

Das Feuer brach am frühen Nachmittag des 27. Juli in der Gemeindeunion von Rochoso und Monte Margarida aus, an der Grenze der Gemeinde Guarda zu den Gemeinden Almeida und Sabugal.

Die Meldung über den Vorfall erfolgte laut der Website der Nationalen Behörde für Notfälle und Zivilschutz (ANEPC) um 13:51 Uhr.

Nach Angaben einer Quelle aus der subregionalen Leitstelle für Notfälle und Zivilschutz von Beiras und Serra da Estrela erlitten am Montagabend fünf Feuerwehrleute bei der Bekämpfung der Flammen leichte Verletzungen.