Die beiden Wohnheime, von denen sich das eine auf dem Campus Gambelas und das andere auf dem Campus Penha befindet – beide in der Gemeinde Faro –, befinden sich in der Endphase der Bauarbeiten. Damit wird die Gesamtkapazität der Studentenwohnheime der Universität von 539 auf 837 Betten erhöht, wie die Universität der Algarve (UAlg) in einer Erklärung hervorhob.
Diese Einrichtungen entsprechen einer Gesamtinvestition von 18 Millionen Euro, die im Rahmen des Nationalen Plans für studentische Unterkünfte (PNAES) getätigt und aus dem Wiederaufbau- und Resilienzplan (PRR) finanziert wurde; die UAlg wies darauf hin, dass sie selbst 8,8 Millionen Euro des Gesamtbetrags beigesteuert habe.
Diese Erweiterung der Wohnkapazitäten der UAlgentspricht einem Wachstum von über 55 %, betonte die Universität. Die Region sieht sich mit hohen Wohnkosten für Studierende konfrontiert, da der Zugang zu Wohnraum aufgrund steigender Immobilienpreise im ganzen Land – insbesondere in Gebieten mit hohem Touristenaufkommen – erschwert ist.
„Diese Erweiterung kommt zu einem besonders günstigen Zeitpunkt, da gerade die Bewerbungen für die Hochschulbildung laufen und der Zugang zu bezahlbarem, qualitativ hochwertigem Wohnraum für viele Studierende und ihre Familien nach wie vor eine der größten Herausforderungen darstellt“, erklärte die Einrichtung.
Die Investition zur Schaffung dieser 298 neuen Betten für das kommende akademische Jahr „setzt die Bemühungen der Einrichtung zur Verbesserung der Wohnbedingungen für Studierende fort“, fügte die Universität hinzu.
Die UAlg wies darauf hin, dass sie im Jahr 2025 zudem 8,3 Millionen Euro in die Renovierung und Modernisierung von sieben Studentenwohnheimen sowie in die „Verbesserung der Wohnbedingungen“ für 442 bestehende Betten investiert habe.
„Mit der Eröffnung der neuen Wohnheime Penha und Gambelas stärkt die Universität der Algarve ihre Fähigkeit, den Bedürfnissen der akademischen Gemeinschaft gerecht zu werden, und schafft damit bessere Voraussetzungen für die Integration und den Erfolg der Studierenden“, erklärte die an der Algarve ansässige Hochschule.
Die Erhöhung des Wohnheimangebots sei „ein wichtiger Schritt in der Strategie der Einrichtung, die Hochschulbildung zugänglicher, attraktiver und inklusiver zu gestalten“, argumentierte die UAlg und hob den Beitrag hervor, den dies zur „Stärkung der Kapazitäten der Algarve-Region zur Aufnahme von Studierenden“ leiste.
Letzte Woche besuchte die Rektorin der UAlg, Alexandra Teodósio, die beiden neuen Wohnheime und besichtigte die Einrichtungen, die den Studierenden zu Beginn des kommenden akademischen Jahres zur Verfügung stehen werden.









Follow us on social media