Novobanco meldete laut ECO News für das erste Halbjahr einen Nettogewinn von 367,2 Millionen Euro, was einem Rückgang von 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Nach Angaben des Unternehmens belasteten höhere Steuern und Betriebskosten, darunter Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkauf an die Groupe BPCE, das Ergebnis.
Die Bank gab an, dass ihre Steuerbelastung um 38 Prozent auf 85 Millionen Euro gestiegen sei – gegenüber 62 Millionen Euro im Vorjahr –, während die Betriebskosten um fast 31 Millionen Euro bzw. 11,8 Prozent zugenommen hätten.
Ohne die einmaligen Kosten im Zusammenhang mit der Verkaufstransaktion wären die Kosten laut Novobanco dennoch um 7,1 Prozent gestiegen und hätten damit sowohl die Erträge aus dem Privatkundengeschäft, die um 0,5 Prozent zulegten, als auch die gesamten Bankerträge, die um 5 Prozent zurückgingen, übertroffen.
Die Kombination aus höheren Steuern und Betriebskosten belief sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf minus 54,1 Millionen Euro und machte etwa 80 Prozent des Rückgangs des Nettogewinns um 67,6 Millionen Euro in diesem Jahr aus, während das Ergebnis auch aufgrund eines schwächeren Beitrags aus sonstigen betrieblichen Erträgen zurückging.
Das Bruttokreditvolumen stieg um mehr als 7 Prozent, während der Gesamtmarktanteil von Novobanco auf 9,4 Prozent zunahm. Der Nettozinsertrag blieb weitgehend stabil, während geringere Rückstellungen und Wertberichtigungen für einen positiven Ausgleich sorgten. Diese Ergebnisse spiegeln laut Mark Bourke, dem Vorstandsvorsitzenden von Novobanco, eine „starke geschäftliche Dynamik und Umsetzungsstärke“ wider.









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