Der Besuch findet zu einer besonders arbeitsreichen Zeit für das Gesundheitswesen an der Algarve statt, da die Einwohnerzahl der Region in den Sommermonaten erheblich ansteigt.

Wie „Sul Informação“ berichtet, beginnt das Programm der Ministerin in Faro, wo sie voraussichtlich mehrere Krankenhauseinrichtungen und Projekte besuchen wird.

Einweihung einer Abteilung

Im Krankenhaus von Faro wird Ana Paula Martins die renovierte stationäre Abteilung für Psychiatrie einweihen und die laufenden Arbeiten an den Außenanlagen des Krankenhauses sowie die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie besichtigen.

Außerdem wird sie die neue ambulante Pflegeeinrichtung in Räumlichkeiten der Stadt Faro besuchen und an der Unterzeichnung eines Nachtrags zum Kooperationsabkommen zwischen der Zentralverwaltung des Gesundheitssystems (ACSS), der regionalen Gesundheitsbehörde der Algarve (ULS Algarve), dem Gemeindeverband Loulé/Faro sowie den Gemeinden Faro und Loulé.

Die Vereinbarung betrifft die Anbindung des künftigen Zentralkrankenhauses der Algarve, ein Projekt, das in der Region seit vielen Jahren diskutiert wird.

Außerdem stehen mehrere weitere Vereinbarungen auf dem Programm, darunter die Zusammenarbeit im Rahmen des Nationalen Systems für frühkindliche Förderung (SNIPI) mit APEXA in Albufeira und APPC in Faro sowie eine Vereinbarung mit Refúgio Aboim Ascensão zum Schutz von Kleinkindern.

Neue Einrichtungen

Vor ihrer Abreise aus Faro wird die Gesundheitsministerin voraussichtlich auch die Bauarbeiten an den neuen Einrichtungen für ergänzende diagnostische und therapeutische Leistungen im Krankenhaus von Faro besichtigen.

Anschließend führt die Reise weiter nach Westen nach Lagos, wo Ana Paula Martins die neuen bildgebenden Einrichtungen im Hospital Terras do Infante einweihen wird.

Auf ihrem Programm steht außerdem ein Besuch im Hospital do Barlavento Algarvio in Portimão. Dort soll im Rahmen des Nationalen Systems zur frühkindlichen Förderung eine weitere Kooperationsvereinbarung mit „Amigos dos Pequeninos de Silves“ und NECI aus Lagos unterzeichnet werden.

Der Besuch der Ministerin findet zu einer Zeit statt, in der die Krankenhäuser an der Algarve weiterhin unter Druck stehen, insbesondere in den Notaufnahmen. „Sul Informação“ hob die Wartezeiten in den Notaufnahmen von Faro und Portimão als eines der Themen im Zusammenhang mit dem heutigen Besuch hervor.

Ana Paula Martins wird voraussichtlich den Tag damit verbringen, verschiedene Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens an der Algarve zu besuchen. Auf dem Programm stehen neue und renovierte Einrichtungen sowie Vereinbarungen, an denen Gesundheitsdienste, Kommunen und lokale Organisationen beteiligt sind.