Nun wird ein archäologisches Projekt im Umfang von 50.000 Euro ins Leben gerufen, um künftig Besichtigungen der Stätte zu ermöglichen.

Das Projekt unter der Leitung von Professor Nelson J. Almeida vom Fachbereich Archäologie der Universität Évora ist eine langfristige Investition, die bis 2029 geplant ist und mit einer archäologischen Kampagne beginnt, die bis zum 11. September dauert.

Kulturerbe-Bildung

Die Stätte erstreckt sich über 53 Quadratmeter in einem Gebiet zwischen den Ortschaften Mombeja und Beringel, und das Wissenschaftlerteam hofft, dort einen Abschnitt der Mauern dieser 3.000 Jahre alten Ruine freizulegen.

Laut Nelson J. Almeida zeichnet sich dieses Projekt dadurch aus, dass es die wissenschaftlichen Aspekte einer Untersuchung mit einem Programm zur Vermittlung von Kulturerbe verbindet, das aus einer Reihe von Initiativen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene sowie der Erstellung eines Plans zur Erhaltung und Aufwertung besteht.

Diese Stadt aus der Bronzezeit wurde erstmals 1977 untersucht; zwischen 2008 und 2021 fanden zahlreiche Ausgrabungen statt, bei denen über 50.000 Artefakte zutage gefördert wurden. Es wird angenommen, dass dieser Ort vor dem Aufkommen von Beja in der Eisenzeit das regionale Machtzentrum war.

Die Ausgrabungskampagne, die bis zum 11. September dauert, ist an jedem Wochentag von 08:30 bis 12:30 Uhr für Besucher geöffnet und bietet der Öffentlichkeit die Möglichkeit, am archäologischen Prozess teilzunehmen.