Carlos Cortes, Vorsitzender der Ärztekammer, erklärte gegenüber RTP Antenna 1, das System sei noch nicht bereit, und wies darauf hin, dass noch keine Bedienungsanleitung dafür vorliege. Insgesamt hält er diese Verzögerung jedoch für das Beste.
Ein neuer Termin für die Inbetriebnahme des Wartelisten-Managementsystems steht noch nicht fest, doch angesichts der rund zweihunderttausend Patienten, die derzeit auf diesen Wartelisten stehen, hofft man, dass es eher früher als später sein wird.
Klinische Priorität
Die Ärztekammer äußerte zudem Bedenken hinsichtlich der Zugangsbedingungen, der klinischen Priorität und der Rückverfolgbarkeit von Patienten, die auf kleinere Operationen warten. Um diesen dritten Punkt anzugehen, hat die Gewerkschaft die Einrichtung eines Ausschusses vorgeschlagen, der den Begriff „kleine Operation“ präzisieren soll, um dessen Anwendung zu klären.
Nach vorläufigen Daten aus dem Transparenzportal des SNS standen im Mai 2026 278.394 Patienten auf der Warteliste für chirurgische Eingriffe. Davon stehen 87.246, also etwa ein Drittel, seit über 180 Tagen auf der Warteliste.









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