Mit einem Anteil von einem Drittel an den weltweiten Ausgaben für Urlaubsreisen hat Europa seine Position als weltweit führendes Reiseziel für Urlaubsreisen gefestigt, berichtet Publituris.
Neue Daten aus der Studie „Economic Impact Research (EIR) 2026“ des World Travel & Tourism Council(WTTC) zeigen, dass die weltweiten Ausgaben für Urlaubsreisen im Jahr 2025 6,15 Billionen Dollar erreichten, was etwas mehr als 5,3 Billionen Euro entspricht – ein Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies entspricht 80,5 Prozent der gesamten weltweiten Reiseausgaben.
Europa verzeichnete 2 Billionen Dollar, umgerechnet etwa 1,7 Billionen Euro, was einem Anteil von einem von drei weltweit ausgegebenen Dollar entspricht. Laut der WTTC-Analyse ist ein Großteil dieses Erfolgs auf Reiseziele in Südeuropa zurückzuführen.
„Da Europa erneut eine von hoher Nachfrage geprägte Sommersaison erlebt, spiegelt die touristische Entwicklung der Region nicht nur die starke saisonale Nachfrage wider, sondern auch ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit“, so der WTTC.
Gute Aussichten
Die Prognose deutet darauf hin, dass sich dieser Trend über die Sommermonate hinaus bis ins Jahr 2026 fortsetzen wird, wobei für Europa ein Wachstum von 3,7 Prozent prognostiziert wird, was über dem globalen Durchschnitt von 3,1 Prozent liegt, berichtet Publituris.
Im WTTC-Bericht heißt es: „Dieses anhaltende Wachstum wird auch durch sich weltweit verändernde Reisegewohnheiten gestützt, wobei südeuropäische Reiseziele zunehmend von der umgeleiteten Nachfrage aus anderen Regionen profitieren, was ihre Wettbewerbsposition weiter stärkt.“
Gloria Guevara, Präsidentin und CEO des WTTC, betont, dass Europa „weiterhin das Tempo im globalen Freizeittourismus vorgibt, ein Drittel aller weltweiten Ausgaben auf sich vereint und damit die Stärke, Vielfalt und Widerstandsfähigkeit seines Tourismussektors unter Beweis stellt.“








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