Die Operation mit dem Namen „Eclipse/Hawara“ wurde von der portugiesischen Polícia Judiciária (PJ) gemeinsam mit der spanischen Nationalpolizei durchgeführt.
Insgesamt beschlagnahmten die Behörden 3,35 Tonnen Kokain, drei Schusswaffen und zwei Fahrzeuge; drei Männer wurden in Portugal und Spanien festgenommen.
Die Polícia Judiciária teilte mit, dass die Ermittlungen ein Netzwerk aufgedeckt hätten, das im Verdacht steht, große Mengen Kokain aus Lateinamerika nach Europa zu schmuggeln.
Die Organisation soll Hochgeschwindigkeitsboote eingesetzt haben, um Kokain abzuholen, das von größeren „Mutterschiffen“ an strategischen Orten im Atlantik umgeladen wurde. Die Drogen wurden anschließend nach Portugal gebracht, bevor sie weiter zu ihrem Endziel an der Costa del Sol in Südspanien transportiert wurden.
Eine der Festnahmen erfolgte in Portugal mit Unterstützung der Verkehrseinheit der GNR in Évora.
Ein 37-jähriger Ausländer wurde angehalten, als er ein Fahrzeug fuhr, in dem sich 1.530 Kilogramm Kokain befanden. Die Polizei fand außerdem zwei geladene automatische Waffen, die laut PJ einsatzbereit waren.
Der Mann wurde vor Ort festgenommen und später einer Justizbehörde vorgeführt, die seine Untersuchungshaft anordnete.
Die Ermittlungen erfolgten in enger Zusammenarbeit zwischen portugiesischen und spanischen Behörden, die Informationen über die Vorgehensweise der Gruppe austauschten und die Bewegungen der Verdächtigen von der Ankunft der Drogen bis zu ihrem vorgesehenen Bestimmungsort verfolgten.
Im Rahmen der Operation nahmen auch spanische Behörden Festnahmen vor. Die Ermittlungen führten die Polizei an die Costa del Sol, wo die Organisation vermutlich das Kokain für den weiteren Vertrieb vorbereitete.
Die Polícia Judiciária teilte mit, dass die Ermittlungen noch andauern.









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