Sieben der Schutzhütten befinden sich in Almodôvar, sieben in Cuba, zwei in Mourão sowie jeweils eine in Arronches und Castelo de Vide.
Sie sind die ersten Gebiete, die im Rahmen des im Juni in Monsaraz gestarteten Programms zertifiziert wurden, und ihre Standorte sind auf der offiziellen Website des Projekts einsehbar.
Technische Unterstützung
Die ERT beabsichtigt, das Programm auf weitere Gemeinden im Alentejo und Ribatejo auszuweiten und den lokalen Behörden technische Unterstützung bei der Vorbereitung der Anträge und der Registrierung der ausgewiesenen Schutzorte zu leisten.
José Santos, der Leiter der Organisation, betonte die Bedeutung der Maßnahme für die Binnengebiete im Umgang mit Hitzewellen, um den Schutz und das Wohlbefinden sowohl der Einwohner als auch der Touristen zu gewährleisten.
Klimazufluchtsorte können öffentlich oder privat sein und sich im Innen- oder Außenbereich befinden; sie müssen freien Zugang, Trinkwasser, Sitzgelegenheiten, eine geeignete Beschilderung sowie thermischen Komfort bieten, insbesondere zwischen 11:00 und 17:00 Uhr.
Innenbereiche müssen über Belüftung oder Klimatisierung verfügen, und Außenbereiche müssen Schatten und Kühlmaßnahmen bieten, beispielsweise durch Begrünung oder wasserbasierte Systeme.
Staatlicher Zuschuss
Die Standorte werden durch einen staatlichen Zuschuss in Höhe von einer Million Euro von Turismo de Portugal im Rahmen des Programms„Crescer com o Turismo“(Wachsen mit dem Tourismus) finanziert.
Dieses Förderprogramm bietet nicht rückzahlbare Mittel zur Deckung von 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben für Gemeinden und Gemeindeverwaltungen, wobei die Obergrenze bei 75.000 Euro pro Antrag liegt.
Diese Fördermaßnahmen sollen dazu beitragen, Projekte wie die Schaffung von Grünflächen und schattigen Bereichen in Städten sowie die Installation von Belüftungssystemen, Sprühnebelanlagen, Wasserstationen, Stadtmobiliar und Verbesserungen der Barrierefreiheit zu finanzieren.









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