Die jüngste Einschätzung des portugiesischen Instituts für Meer und Atmosphäre (IPMA) stuft Gemeinden in mehreren Bezirken auf die zweithöchste Brandgefahrenstufe ein.

Zu den betroffenen Gebieten zählen Gemeinden im Norden und in der Mitte Portugals sowie Teile des Alentejo und der Algarve.

Andere Gemeinden werden als stark gefährdet eingestuft, während die Brandgefahr in einigen Küstengebieten geringer ist.

Das IPMA verwendet fünf Stufen zur Einstufung der Brandgefahr in ländlichen Gebieten, die von „gering“ bis „maximal“ reichen.

Die Einschätzung berücksichtigt verschiedene Wetterbedingungen, darunter Lufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsmenge der letzten 24 Stunden.

Die Brandgefahr kann zudem von Gemeinde zu Gemeinde erheblich variieren und sich je nach Wetterentwicklung von Tag zu Tag ändern.

Die jüngste Warnung erfolgt in einem für Waldbrände in Portugal besonders kritischen Sommer, in dem die Behörden die Bevölkerung wiederholt dazu auffordern, in Zeiten erhöhter Brandgefahr besondere Vorsicht walten zu lassen.

Wenn die Brandgefahr die höchsten Stufen erreicht, können für bestimmte Aktivitäten in ländlichen Gebieten Einschränkungen gelten. Einwohnern und Besuchern wird empfohlen, sich über die aktuellen Vorschriften und die lokale Gefahrenstufe zu informieren, bevor sie Tätigkeiten ausüben, die möglicherweise eine Entzündung verursachen könnten.

Die Brandgefahrenprognose des IPMA wird täglich aktualisiert und liefert Vorhersagen für die folgenden Tage.