Daten des portugiesischen Versicherungsverbandes (APS) zeigen zudem, dass der Umsatz der Branche im ersten Halbjahr um 10,3 % gestiegen ist und die Marke von 1 Milliarde Euro überschritten hat.

Portugiesen, die bereits krankenversichert sind, zahlen laut APS-Daten im Durchschnitt rund 39 € pro Monat für ihre Krankenversicherung.

Trotz eines deutlichen Anstiegs der Gesamteinnahmen stieg die Zahl der Kunden nur um 2,6 %. Dies lässt sich durch höhere Gesamtpreise für Versicherungsverträge auf dem Markt erklären, die durch den Wert neuer Verträge und Preisanpassungen bei bestehenden Verträgen getrieben wurden.

Bei den Neukundenanmeldungen lag die Gruppenversicherung an der Spitze mit insgesamt mehr als 70.900 Personen, was einem Anstieg von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Aus dem APS geht hervor, dass rund 2,07 Millionen Versicherte hinzukamen. Bei den Einzelversicherungen betrug der Anstieg 1,5 % bzw. 28.000 Personen mehr, was insgesamt 1,85 Millionen Versicherte ergibt.

Was die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen betrifft, so geht aus der APS hervor, dass etwa 1,7 Millionen Menschen ihre Versicherung in den ersten sechs Monaten des Jahres in Anspruch genommen haben. Infolgedessen stieg die Inanspruchnahme privater Gesundheitsleistungen, ebenso wie die von den Versicherern gezahlten Leistungen, die 519,2 Millionen Euro erreichten – ein Anstieg um 7,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.