Nach Angaben der gleichen Stelle "erfordert der Kauf eines Hauses im Durchschnitt 28,5 Jahre Miete, ein Indikator, der die Unterschiede zwischen der Küste, dem Landesinneren und den Inseln verstärkt und erklärt, warum in weiten Teilen des Landes die Miete die finanziell günstigste Option bleibt".
Die Analyse stützt sich auf das Verhältnis zwischen dem durchschnittlichen Verkaufspreis und dem jährlichen Mietwert und zeigt, dass 25 der 29 portugiesischen Bezirke (86 %) ein Verhältnis von mehr als 25 Jahren aufweisen, was eine längere finanzielle Anstrengung für diejenigen widerspiegelt, die den Kauf eines Hauses in Erwägung ziehen".
Im Landesinneren weisen die Bezirke Castelo Branco, Guarda oder Bragança deutlich niedrigere Quoten auf - in einigen Fällen liegen sie bei 13 bis 17 Jahren -, was auf ausgewogenere Bedingungen für diejenigen hinweist, die ein Haus kaufen wollen, vor allem, wenn sie beruflich stabiler sind oder in der Ferne arbeiten".
Andererseits "verzeichnen die Ballungsgebiete und einige touristische Märkte wesentlich höhere Raten, was die durchschnittlichen Verkaufspreise widerspiegelt, die weit über der Einkommenskapazität liegen, die mit der Miete verbunden ist, und die kurz- und mittelfristig flexiblere Entscheidungen begünstigen."
Flexiblere Option
Andererseits gibt es Bezirke, die sich dadurch auszeichnen, dass sich das Mieten als flexiblere Option erweist, "insbesondere für diejenigen, die der beruflichen Mobilität Vorrang einräumen oder es vorziehen, Investitionen in den Erwerb von Wohnraum aufzuschieben". An Orten wie Lissabon, Porto, Setúbal, Braga, Aveiro und Faro spiegeln "der durchschnittliche Verkaufspreis und der jährliche Mietwert" Märkte wider, "in denen der Erwerb von Wohneigentum einen deutlich höheren finanziellen Aufwand erfordert."
Laut Sylvia Bozzo, Marketing Managerin bei Imovirtual, die in einer Pressemitteilung zitiert wird, "zeigen die Daten, dass die Entscheidung zwischen Kauf oder Miete jetzt viel kontextabhängiger ist und von der Region, dem Profil der Wohnungssuchenden und ihrem Lebensprojekt abhängt. Fernarbeit ermöglicht Berufstätigen den Zugang zu Wohneigentum in ländlichen Gebieten mit ausgewogeneren Anteilen zwischen 13 und 17 Jahren, während Metropolregionen für diejenigen attraktiver bleiben, die Wert auf Flexibilität legen. Jede Region bietet unterschiedliche Möglichkeiten, die im Hinblick auf die Bedürfnisse jeder Familie analysiert werden sollten, und mit Blick auf das Jahr 2026 könnte ein möglicher Rückgang der Zinssätze die Bezirke für den Kauf noch wettbewerbsfähiger machen."







