Laut einer Pressemitteilung der Universität haben die Forscher eine Bottich-Photopolymerisationstechnik angewandt, um für jeden Patienten maßgeschneiderte Stücke herzustellen, wobei ein flüssiges Harz verwendet wird, das bei Lichteinwirkung erstarrt.

Ziel ist es, "für jeden Patienten maßgeschneiderte Stücke zu schaffen, die die spezifischen Eigenschaften des zu ersetzenden Knochens berücksichtigen, mit einer festen Struktur, die eine Form hat, die der für jeden klinischen Fall benötigten Knochenprothese sehr nahe kommt".

Bei dem Projekt wurde Hydroxylapatit verwendet, das in einem Harz auf Wasserbasis suspendiert ist, um das menschliche Knochenmineral zu imitieren und die Herstellung komplexer Strukturen zu ermöglichen, die an jeden klinischen Fall angepasst sind.

Durch die Verwendung von wasserbasierten Harzen konnte der Einsatz von organischen Verbindungen um etwa 80 Prozent reduziert und die letzte Produktionsphase um etwa 60 Prozent verkürzt werden.

"Die nächsten Schritte des Prozesses umfassen die Bewertung des biologischen Verhaltens des Materials und die Durchführung fortgeschrittener Tests, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Lösungen vor der klinischen Anwendung zu gewährleisten", heißt es in der Erklärung.

An der Arbeit beteiligt waren die Doktoranden Simão Santos und Manuel Alves sowie die Professorinnen Susana Olhero und Georgina Miranda vom Fachbereich für Werkstoffe und Keramiktechnik.