Die als "Haus des Lebens" bekannte Initiative nutzt von der jüdischen Gemeinde zur Verfügung gestelltes Land zum Anbau von Obst- und Heilpflanzen. Die Gärtnereien tragen zur Bewältigung der klimatischen Herausforderungen wie Entwaldung, Erosion und Ernährungsunsicherheit bei. Das Projekt zielt darauf ab, die ländliche Armut zu verringern, die Landwirtschaft zu unterstützen und die interreligiöse Zusammenarbeit wiederzubeleben.
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Die Initiative begann in einem Dorf in der Nähe von Marrakesch, wo ein 700 Jahre alter Friedhof heute eine Baumschule beherbergt, die jährlich Zehntausende von Setzlingen produziert. Seit 2012 wurden fast 300.000 Setzlinge gezüchtet und an rund 1.500 Bauernfamilien verteilt. Die Stiftung Hoher Atlas unterstützt das Projekt durch die Schulung von Landwirten und den Bau von Infrastrukturen wie Wasserbrunnen. Das Modell wird auf ganz Marokko ausgeweitet, obwohl Probleme mit dem Landbesitz einer weiteren Verbreitung im Wege stehen.








