Das Abkommen würde den Zugang zwischen Kanada und den südamerikanischen Märkten, einschließlich Brasilien und Argentinien, vertiefen. Es spiegelt die Strategie Kanadas wider, seine Handelspartnerschaften angesichts der weltweiten Unsicherheit zu diversifizieren und die Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten zu verringern.

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Das Abkommen signalisiert eine breitere geopolitische Verschiebung, da sich mittelgroße Volkswirtschaften in einem stärker fragmentierten globalen Handelssystem neu positionieren. Durch die Stärkung der Beziehungen zum Mercosur sichert sich Kanada gegen die Unbeständigkeit der USA ab und erschließt gleichzeitig die rohstoffreichen südamerikanischen Märkte. Das Abkommen zeigt auch, dass multilaterale Handelsabkommen nach Jahren der Stagnation, die durch zunehmenden Protektionismus und die Neukalibrierung der Lieferketten ausgelöst wurde, wieder an Dynamik gewinnen.