Das Projekt befindet sich auf dem Universitätscampus Azurém(Universität von Minho) in Guimarães und soll im September dieses Jahres abgeschlossen werden.

In einer veröffentlichten Erklärung erklärt das DST, dass es "den Bau des Datenzentrums des Nationalen Zentrums für fortgeschrittenes Rechnen, einer strategischen Infrastruktur für das wissenschaftliche und technologische Ökosystem Portugals, durchführt".

"Das von der Stiftung für Wissenschaft und Technologie (FCT) geförderte neue Datenzentrum soll fortschrittliche Computerausrüstung für Wissenschaft, Technologie und Innovation beherbergen, darunter Systeme der Universität von Minho, europäische und nationale Supercomputer sowie Telekommunikationsausrüstung und Unterstützung für das RCTS - Science, Technology and Society Network, das für die Vernetzung von Hochschuleinrichtungen und Forschungszentren im ganzen Land zuständig ist", erklärt das DST.

Das Projekt, das im Rahmen der Investition Science Plus Digital durch den Recovery and Resilience Plan (PRR) finanziert wird, "stellt einen bedeutenden Schritt in der Modernisierung der nationalen wissenschaftlichen Infrastruktur dar und stärkt die für die Entwicklung der Spitzenforschung notwendige Rechenkapazität".

Nach Ansicht des Unternehmens könnte die Präsenz dieser Infrastruktur auch die internationale Ausstrahlung von Guimarães als technologisches Zentrum stärken und Konferenzen, Innovationsveranstaltungen und Initiativen im Zusammenhang mit der digitalen Wirtschaft anziehen.

"Neben seiner wissenschaftlichen und technologischen Bedeutung dürfte das neue Rechenzentrum zur Stärkung des digitalen und technologischen Ökosystems der Region beitragen, indem es die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Technologieunternehmen und Start-ups schafft und die Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen fördert, insbesondere in den Bereichen Netzwerktechnik, Cybersicherheit, Systemmanagement und spezialisierte Wartung", so DST.