Mit den Änderungen vom 5. Juni stieg der Dreimonatssatz auf 2,311%, blieb aber unter dem Sechsmonatssatz (2,588%) und dem Zwölfmonatssatz (2,851%).

Der sechsmonatige Euribor-Satz, der im Januar 2024 in Portugal am häufigsten für variabel verzinste Wohnungsbaudarlehen verwendet wird, stieg heute auf 2,588% und lag damit 0,039 Punkte höher als am Mittwoch.

Aus den Daten der Bank von Portugal(BdP) für März geht hervor, dass der Sechsmonats-Euribor 39,41 % des Bestands an variabel verzinsten Krediten für Erstwohnsitze ausmacht.

Aus denselben Daten geht hervor, dass der 12-Monats- und der 3-Monats-Euribor 31,62 % bzw. 24,65 % betrugen.

Auch der 12-Monats-Euribor stieg heute auf 2,851 % und lag damit 0,050 Punkte höher als in der vorangegangenen Sitzung.

Der Dreimonats-Euribor stieg heute ebenfalls an und wurde auf 2,311% festgesetzt, 0,012 Punkte höher, und erreichte damit einen neuen Höchststand seit dem 7. April 2025 (2,362%).

Der Monatsdurchschnitt des Euribor-Satzes stieg im Mai erneut über alle drei Laufzeiten hinweg an, allerdings weniger stark als im April.

Im Mai stieg der Monatsdurchschnitt des Dreimonats-Euribor-Satzes um 0,051 Prozentpunkte auf 2,226%.

Die durchschnittlichen Euribor-Sätze für sechs- und zwölfmonatige Laufzeiten stiegen um 0,082 Punkte auf 2,536% bzw. um 0,057 Punkte auf 2,804%.

Am 30. April behielt die EZB auf ihrer zweiten Sitzung seit Kriegsbeginn ihre Leitzinsen zum siebten Mal in Folge bei, wie vom Markt erwartet, nachdem sie sie seit Beginn ihres Zinssenkungszyklus im Juni 2024 acht Mal gesenkt hatte.

Der Markt hat die Beibehaltung der Leitzinsen erwartet, rechnet aber mit einer Anhebung auf der nächsten geldpolitischen Sitzung der EZB, die am 10. und 11. Mai in Frankfurt stattfindet.

Die Euribor-Sätze werden durch die Durchschnittswerte der Zinssätze festgelegt, zu denen eine Gruppe von 19 Banken in der Eurozone bereit ist, sich gegenseitig Geld auf dem Interbankenmarkt zu leihen.